Annette Hill (1997)
Shocking Entertainment
Dieses Buch ist das Ergebnis einer Studie zum Thema "
viewer response to violent movies" Die 'Gewaltfilme'
dienten der Annette Hill als Grundlage; ihrem wissenschaftlich-objektivem Standpunkt ist es zu verdanken, dass
Shocking Entertainment nicht zu einer Hetzschrift gegen sogenannte
video nasties verkommt, ohne sofort die Schattenseiten gezeigter Gewalt herunterzuspielen.
Das Buch zeichnet das Bild eines aufgeklärten Publikums, das zwischen Realität und Fiktion sehr wohl zu unterscheiden weiss.
Zwei Kapitel beschäftigen sich mit Publikumsreaktionen zu Schlüsselszenen aus
Reservoir Dogs und
Henry - Portrait of a Serial Killer.
Diese verdeutlichen, dass sich die Zuschauer selbst Schranken setzen bzw. ihr Geschocktsein mit unangebrachter 'Fröhlichkeit' zu tarnen versuchen.
- Aus dem Inhalt:
- Consumer choice and violent movies
- The activity of viewing violence
- Building character relationships
- Treshold and self-censorship
- The question of entertainment
- Reservoir Dogs: A case study
Das Buch ist eine von vielen umfragebasierten Studien zum Thema Mediengewalt. Insofern bietet
Shocking Entertainment kaum Neues, ist aufgrund der oben erwähnten Kapitel dennoch erwähnenswert.