Betty Boop: "Minnie the Moocher"
Dave Fleischer (1932)

(Via archive.org)
Die Grundstory ist hinlänglich bekannt: Ein Kind (in diesem Fall Betty Boop) läuft weg, weil die Eltern stressen; die Erlebnisse in der weiten Welt treiben es aber zurück ins im direkten Vergleich gar nicht so schlimme Elternhaus.
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Betty und ihr Freund Bimbo (Hm?) geraten auf ihrer Flucht in eine Höhle voller Spukgestalten, die ‘Negermusik’ spielen. Ein Walross-Geist, Gespensterkatzen und Skelette singen und tanzen und jaulen.
Die folgende Gesangsszene gehört ganz den Geistern; Betty und Bimbo sind kaum noch im Bild, bevor sie schließlich die Flucht antreten.
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Nachdem Betty wieder sicher daheim angekommen ist und sich ins Bett verkrochen hat, verwandelt sich ihr Abschiedsbrief.
Aus
Dear Ma & Pa -
I’m leaving Home because
you’re not so sweet to me &
won’t ever be Home again.
Betty
wird
Home
sweet
Home
Die entstehungszeitbezogene Moral des Cartoons könnte also heißen: Vorsicht vor swingenden Nachtclubs.
In diesem Zusammenhang ist es sicherlich nicht ganz unerheblich, dass sich der Kopf von Bettys meckerndem Vater in ein Grammophon verwandelt.
Diese väterliche ‘Musik’ ist Betty also (doch) lieber, als die Welt der Gespenster.
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Talkartoons
Max Fleischer presents "Minnie The Moocher"
Directed by
Dave Fleischer
Animated by
Willard Bowsky
Ralph Somerville
Recorded by
Cab Calloway and His Orchestra