Software: Bücher verwalten mit Alexandria und Tellico (Linux)
Alexandria greift auf die Datenbanken von Amazon und einigen großen Bibliotheken zu und dort die wichtigen Informationen und unter Umständen sogar eine Abbildung des Buchcovers ab, sobald der Nutzer eine ISBN-Nummer eingibt. Vorausgesetzt, der Computer ist Teil des Internet. Die Alternative zur Einzelerfassung ist, dem Programm eine mit untereinander getippten ISBN-Nummern gefüllte Textdatei zu füttern oder bereits vorhandene Datenbanken zu importieren.
Alles könnte so schön sein, wäre Alexandria nicht derbe instabil. Die Textdatei-Einspeisung beispielsweise reisst mittendrin ab, wenn die Suche nach einem der Bücher nicht erfolgreich war. Und manchmal zerstört beendet sich Alexandria sogar ohne Vorwarnung selbst.
Wer es benutzen will, sollte deshalb (1.) nur übersichtliche ISBN-Listen einlesen lassen und (2.) ca. alle zehn Neuzugänge eine Sicherungskopie der Datenbank erstellen.
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Oder das Gleiche tun, was auch ich heute tat: Das Sammlungs-Verwaltungsprogramm Tellico liebgewinnen. Nichts leichter als das. Schließlich verfügt Tellico über alle bereits genannten Funktionen und ist noch dazu keine rein auf Bücher beschränkte Anwendung.
(Man kann sogar seinen Wein- oder Brettspiele-Bestand auflisten.)
Der einzige mögliche Nachteil, der mir bisher aufgefallen ist: Tellico schöpft für die Recherche nach Buchdaten aus weniger Quellen als das buggy Konkurrenzprodukt. Könnte also von Vorteil sein, dass ich/man beide Programme Rücken an Rücken benutze.
Die Zeit wird es zeigen.