"Cartoon Mania – Lustige Zeichentrickfilme" (N.M.D. – ESP)

Und noch eine billige und unfassbar schlecht synchronisierte DVD voll mit klassischen US-Cartoons. Etwas zuviel Popeye für meinen Geschmack, aber was soll’s.

Die Trickfilme:

Fakten über Bären

(Porky’s Bear Facts, 1941)
Porky Pig arbeitet den Sommer über hart, um im Winter genug von allem zu haben. Sein Nachbar, der Bär, tut das nicht und schnorrt sich bei Porky durch.

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Die deutsche Fassung ist nerviger als sonst. Sie gibt dem Bären den hohlen Namen Fred Fuchs und erklärt den Inhalt der im O-Ton gesungenen Lieder (siehe Die Ritter der Kokosnuss). — Mal abgesehen davon… Bären schlafen doch im Winter, oder?


Supervision: Friz Freleng

Story by: Michael Maltese

Animation: Manuel Perez

Musical Direction: Carl W. Stalling

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Popeye: Schlag auf Schlag

(Out to Punch, 1956)
Wie immer Schema F. Diesmal kämpft Popeye im Boxring um Olivias Gunst, wie in einem MAD-Bildwitz zu Rocky XYZ. Und zum Schluss formt der Seemann mit dem harten Schlag den Schriftzug The End auch noch aus seinem angespannten Bizeps!


Direction: Seymour Kneitel

Story: Carl Meyer

Animation: Tom Johnson, John Gentilella

Scenics: John Zago

Music: Winston Sharples

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Mutt und Jeff

(Mutt and Jeff in "Westward Whoa", 1926)
Leidlich witziger Cartoon, in dem unsere Helden sich als Cowboys versuchen.


Production: Modern Film Sales Corporation

[Regie]: Charles R. Bowers

[Figuren]: Bud Fisher

Music: Jimmy Bradford & Gerard Carbonara

Recorded by: Brunswick Sound System

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Das Picknick

(Toonerville Picnic, 1936)
Der Choleriker Mr. Banks befolgt den Rat seines Arztes und fährt zur Erholung ans Meer… Eine schlechte Idee.


Produktion: Commonwealth Pictures Corp.

[Regie]: Burt Gillett

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Popeye, der Patriot

(Patriotic Popeye, 1957)
Popeyes Neffen (bereits tätowiert übrigens mit ihren knapp zehn Jahren) haben sich für den Independence Day ordentlich mit Feuerwerk eingedeckt, doch ihr Onkel verbietet ihnen die Knallerei. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf.


Direction: Izzy Sparber

Story: Carl Meyer

Animation: Tom Johnson, Frank Endres

Scenics: Robert Owen

Music: Winston Sharples

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Popeye: Sprache der Liebe

(Parlez Vous Woo, 1956)
Bluto und Popeye wetteifern um Olivia, die sich in den französelnden Fernsehstar Mann von Welt verschossen hat. Die beiden Kerle wollen ihr beweisen, wie weltmännisch sie sein können.

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Was genau finden die beiden eigentlich an Olivia Oyl? Sie ist hilflos und schusselig und hat jede Woche eine andere dumme Idee… Oha, ich glaube, ich hab’ mir die Frage damit schon selbst beantwortet.


Direction: Izzy Sparber

Story: Isadore Klein

Animation: Al Eugster, William B. Pattengill

Scenics: Anton Loeb

Music: Winston Sharples

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Der irrwitzige Truthahn

(Jerky Turkey, 1945)
Truthahnjagd extrem mit Pointen im Sekundentakt. Ein Klassiker!


Regie: Tex Avery

Story: Heck Allen

Musik: Scott Bradley

Animation: Preston Blair, Ed Love, Ray Abrams

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Der kleine Kapitän

(I Wanna Be a Sailor , 1937)
Ein junger Papagei will in die Fußstapfen seines verstorbenen Vaters treten. Er läuft von Zuhause weg und baut sich ein Schiff.

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Highlights der deutschen Fassung? Die Wörter Greenpeace, Andrea Doria, Penner und Magenschleimhaut… Die Übersetzer sollte man pfählen, auspeitschen und häuten. (Nicht zwingend in dieser Reihenfolge.)


Regie: Tex Avery

[Papagei]: Bill Bletcher

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Corny’s Konzert

(A Corny Concerto, 1943)
Mit den von Bugs Bunny und Konsorten aufgeführten Stücken Tales from the Vienna Woods und Blue Danube veralbern Tashlin und Clampett recht offensichtlich Disneys Fantasia.


Supervision: Robert Clampett

Story: Frank Tashlin

Musik: Scott Bradley

Animation: Robert Mc Kimson

Musical Direction: Carl W. Stalling

Production: Leon Schlesinger

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Popeye: Der Umzug

(A Haul in One, 1956)
Die Möbelpacker Popeye und Bluto sind nicht nur Kollegen, sondern besitzten sogar eine gemeinsame Spedition. Ihre Freundschaft zerbricht jedoch, als sie ihre neue Kundin sehen – Olivia Oyl.

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Der Höhepunkt ihres Kampfes: Popeye fliegt, beschleunigt durch einen Boxschlag, gegen Olivias Konzertflügel. Der klappt zu und klemmt ihm den Kopf ein. Im nächsten Augenblick rammt Bluto dem ahnungslosen Seemann einen Ausziehtisch in den Bauch. Die Wucht des Aufpralls befreit Popeyes Kopf nicht nur…

Nein, der unförmige Kerl klappt wie ein Taschenmesser zusammen und bleibt mit schlaff herunterhängendem Kopf, anscheinend bewusstlos vor Schmerz, auf dem nun ‘geöffneten’ Ausziehtisch liegen. Verständlicher(?)weise schiebt Bluto die Tischhälften zusammen. Nun sin Beine (nämlich zwischen Piano und Tisch) und Hals des Seemanns eingeklemmt.

Nun ja, ich will es mal so formulieren: Wer so etwas als witzig empfindet, der stirbt bei Guesthouse Paradiso und Scary Movie 2 an Lachkrämpfen. Hoffentlich.


Direction: Izzy Sparber

Story: Larz Bourne

Animation: Al Eugster, William B. Pattengill

Scenics: Robert Owen

Music: Winston Sharples

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Popeye : Die Armee und ich

(I’m in the Army Now, 1936)
Olivia ist dumm, das wissen wir bereits. Dass sie jedoch Männer in Uniform sexy findet und die ebenfalls nicht sehr klugen Kontrahenten Popeye und Bluto sich sofort einschreiben lassen, beweist erneut, welchen Bildungsgrad das Trio besitzt.

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Leider wurde dieser Cartoon vor Kriegsbeginn produziert. Deshalb kämpft Popeye nur gegen Bluto und nicht gegen den Kerl, der so ähnlich aussieht wie Charlie Chaplin.


Adolph Zukor presents

a Max Fleischer Cartoon

Directed by: Dave Fleischer

Produktion: a.a.p. [assosiated artists productions]

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Porky’s bestes Pferd im Stall (bzw. Der Jahrmarkt)

(Porky’s Prize Pony, 1941)
Schweinchen Dick (bzw. Porky Pig) bringt einen selbstbewussten, aber lahmen Gaul auf Trab.

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Beim deutschen Titel widersprechen sich DVD und Synchronsprecher.


Regie: Charles "Chuck" M. Jones

Story: Rich Hogan

Animation: Ken Harris

Musical Direction: Charles "Carl" W. Stalling

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