Der Sohn meiner liebsten englischsprachigen Podcasts

Seit dem ersten Blogbeitrag über meine liebsten englischsprachigen Podcasts vom Juli 2012 hat sich die Medienlandschaft meines Erachtens nach nicht sehr stark gewandelt. (Von 3D-Filmen und hochwertigen TV-Serien mal abgesehen.)

Gleichzeitig habe ich zwar noch immer größtenteils sogenannte Comedy-Podcasts auf dem Ohr, aber es kamen neue ‚Sendungen‘ hinzu, während andere aus Mangel an Interesse meinerseits inzwischen sozusagen hinten runtergefallen sind.

Hier nun die Veteranen und Frischlinge ganz nach meinem Geschmack:

Seth Romatelli und Jonathan Larroquette:
»Uhh Yeah Dude«
http://uhhyeahdude.com/ | uhhyeahdude.libsyn.com

Die beiden lesen sich Internetfundstücke vor und durchdenken sie lachend. Nun bereits seit knapp zehn Jahren wöchentlich und dabei niemals sich oder die Hörerschaft langweilend.

Dave Anthony und Gareth Reynolds (& manchmal auch Gäste):
»The Dollop«
http://thedollop.net/wp/ | thedollop.libsyn.org

Bemerkenswerte Episoden und Persönlichkeiten der US-Geschichte werden hier zwei Mal wöchentlich gleichzeitig erzählt und verunglimpft.

Schlock Industries (Matt Ringler, Doug Frye und Gäste):
»Schlock Treatment«
http://schlocktreatment.com/
sowie
Dan McCoy, Elliott Kalan und Stuart Wellington:
»The Flop House«
http://www.flophousepodcast.com/

Filme schauen und darüber reden können sie alle. Die Sendungen eignen sich zum Auffrischen und Abklopfen der eigenen Pokultur- und Sprachkenntnisse: Jeder vorhergesehene Verweis oder Wortwitz löst einen inneren Freudensprung aus.

Und nein, man muss die besprochenen Filme nicht selbst gesehen haben. Genausowenig, wie man bei den ver-Dollop-ten Ereignissen dabeigewesen zu sein brauchte, um mit den Moderatorenteams darüber lachen zu können.

Viktor / Sputnik / Tor:
»Tank Riot«
http://www.tankriot.com/

Tank Riot bietet ausführliche Einführungen zu interessanten Themen, abgerundet durch Politik und Filmtipps. Zwischen den (dafür wiederum recht langen) Episoden vergeht teilweise viel Zeit.

Dana Gould und viele Gäste:
»The Dana Gould Hour«
http://danagould.com/ | danagould.libsyn.com

Anekdoten, Lebensweisheiten, Popkultur und nutzloses Wissen vom Feinsten vom Hollywood-Insider und seinen Bekannten.

Paul F. Tompkins und Gäste:
»The Dead Authors Podcast«
http://www.deadauthorspodcast.org/ | thedeadauthorspodcast.libsyn.com

Inzwischen verstorbene Autor_innen werden von H.G. Wells aus ihrer Zeit auf die Bühne geholt und interviewt; Wissensvermittlung und Improv-Comedy halten sich die Waage.

Eddie Pepitone und Gäste:
»Pep Talks With The Bitter Buddha«
allthingscomedy.com/…/Pep_Talks | soundcloud.com/peptalkspodcast

Es ist ein klassisches US-Comedy-Podcast: man redet hier pointiert und gedankenspringend; die Themenvielfalt ergibt sich von allein, Hauptfeind ist der militär-industrielle Komplex.

Todd Glass, Studiobesetzung und Gäste:
»The Todd Glass Show«
nerdist.com/podcasts/the-todd-glass-show-channel/ | toddglassshow.libsyn.com

Relativ neu auf meiner Liste ist dieses wohl best-produzierte Podcast vorstellbar. Todd Glass hat eine wortwörtliche Show mit Livemusik, Jingles und knöpfchendrückende Mitarbeiter. Auch ist jede Sendung komplexestmögliche Comedy; die TGS basiert wie kein zweites mir bekanntes Podcast auf Running Gags und Antijokes.

PS: Genau wie damals gilt auch für diese Liste: „Die meisten hier verlinkten Sendungen laufen zwar unter ‚Comedy‘, doch dieser Begriff bedeutet oft eher eine Mischung aus politischem Kabarett und tiefgehenden Interviews.“

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