Dickinson, Bruce (1992)
"Lord Iffy und die Spitzen der Gesellschaft"
("The Missionary Position")
In der Fortsetzung zu "Lord Iffy und die Sex-Maschine" ("The Adventures of Lord Iffy Boatrace", 1990) spielen Darmausscheidungen, Televangelism und die Sportart Golf tragende Rollen. Wahrlich Geschmacklos!
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Wenn Dickinson im Sinn hatte, einen Roman zu schreiben, der nicht nervt, obwohl alle Charaktere abstoßende Karikaturen sind, dann ist es ihm gelungen. Seine Missionarsstellung hat mich vor allem an Helge Schneiders abstruse Krimis erinnert.
Wobei Lord Iffys zweites Abenteuer natürlich längst nicht so verstiegen ist wie die Fälle des Kommissar Schneider. Von denen darf man nämlich nicht mehr als zehn Seiten am Stück lesen, weil einem sonst der Kopf detoniert.
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Ach ja: Die Chance, dieses Buch oder den Vorgänger für wenige Euro von einem unbedarften Händler zu erwerben, sollte man nutzen. Denn die Romane des Bruce Dickinson sind in Sammlerkreisen einiges Geld wert; egal, ob als deutsche Fassung (Verlag: Bastei Lübbe) oder im Original.