Gulliver – Neue Abenteuer zur Fernseh-Serie

Die Schreckensherrscher zweier Popkulturkreise sind verantwortlich für diese Heftreihe: Hanna-Barbera sorgte für fade Stories und unsympathische Figuren, und der Bastei-Verlag für die Übersetzung und den Vertrieb im deutschsprachigen Raum.

Glücklicherweise bin ich zu jung, um die Zeit miterlebt zu haben, in der solch öder Stoff Käufer und Zuschauer fand. Ich schätze aber mal, Gulliver und die meisten seiner Freunde waren nicht sehr beliebt bei der Zielgruppe.

Der beste Beweis für diese Annahme dürfte sein, dass uns in den Achtzigern aufgewachsene Filmemacher bisher nur mit "Scooby Doo"-Adaptionen beglückt haben. (Und natürlich auch mit Anspielungen; siehe Jay an Silent Bob Strike Back und die Southpark-Folge mit den Piratengeistern.)

Ein anderer, nicht ganz so zugkräftiger Beweis ist die Tatsache, dass ich bisher nichts von der Existenz Gullivers (der Hanna-Barbera-Fassung natürlich), Squiddly Diddlys oder der Motor Maus wusste.

Tja.

Aber nun genug des allgemeinen Geschreibsels!

Die beiden Hefte, die in die Finger bekommen habe, sind übrigens Teile des ursprünglich drei Ausgaben umfassenden "Gulliver"-Sammelbandes Nummer Fünf. Irgendwer muss das erste Drittel (#13) rausgerissen haben. Kein großer Verlust.

So habe ich umgerechnet fünfzig Cent pro Einzelheft bezahlt, die zum Lesen und Kritisieren benötigte Arbeitszeit nicht eingerechnet.

>>> !!! OMFG ZAHLEN-OVERFLOW !1! <<<

Gelohnt hat sich der Kauf trotzdem irgendwie. Kommt halt darauf an, wie man "lohnen" definiert.

Zu den Besprechungen:

Gulliver (Heft 14) Gulliver (Heft 15)

[...] Genauer gesagt, aus einem "Gulliver"-Sammelband der frühen und einem "Ewok"-Comic der späten Achtzigerjahre. Enjoy! [...]

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