Hughes, Lloyd (2005) 
"The Rough Guide to Gangster Movies"

Anders, als der Titel vermuten lässt, kratzt Lloyd Hughes nicht nur an der Oberfläche, sondern lässt mich verblüfft zurück: Sollte dieser Kerl tatsächlich alle Filme und Serien gesehen (und alle Romane gelesen) haben, die vom organisierten Verbrechen oder Bankräuberpärchen auf der Flucht handeln?

Dieses Buch bietet dermaßen viele untereinander verknüpfte Fakten, dass es ‘den Gangsterfilm als solchen’ ziemlich entzaubert: Alles war schon mal da und vieles hat seinen Ursprung in der Berichterstattung über tatsächliche Verbrechen.

Ob dem Autor bewusst war, dass sein "Rough Guide to Gangster Movies" zweifelsfrei beweist, dass kultureller Fortschritt nur möglich ist, solange es Künstlern gestattet bleibt, sowohl bei anderen Künstlern als auch bei der Realität abzukupfern?

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