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	<title>Willshort: Das Willscheck.de-Weblog &#187; Allerlei</title>
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	<description>Hier geht es um Filme, Bücher und dergleichen.</description>
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		<title>Mein Medienkonsum im Jahre 2011 A.D.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 22:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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	<category>Medienkonsum</category>
	<category>Informationszeitalter</category>
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		<description><![CDATA[Eine sicherlich unvollständige Liste. (Filmplakate und andere Reklameformen habe ich weggelassen bzw. filtere sie mit dem AdBlock-Plugin weg.) Fernsehen / Radio Einen Fernseher habe ich nicht, das klassische Radio nutze ich geschätzte drei Stunden jährlich zur Informationsgewinnung. Wenn mich, was ebenfalls selten genug vorkommt, eine in Blogs oder auf Twitter erwähnte Sendung interessiert, höre oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine sicherlich unvollständige Liste. (Filmplakate und andere Reklameformen habe ich weggelassen bzw. filtere sie mit dem AdBlock-Plugin weg.)</em></p>
<p><strong>Fernsehen / Radio</strong><br />
Einen Fernseher habe ich nicht, das klassische Radio nutze ich geschätzte drei Stunden jährlich zur Informationsgewinnung. Wenn mich, was ebenfalls selten genug vorkommt, eine in Blogs oder auf Twitter erwähnte Sendung interessiert, höre oder sehe ich sie &quot;zeitsouverän&quot;, also gestreamt, als Youtube-Clip, oder offline mit dem mp3-Player.</p>
<p><strong>Geldwerte Zeitungen, Zeitschriften und Magazine</strong><br />
Ab und an kaufe ich eine Satirezeitschrift oder Einzelausgaben auffallender Hefte, z.B. <em><a href="http://www.derwedding.de/">Der Wedding</a></em>; es soll auch schon vorgekommen sein, dass ich eine Zeitung probehalber abonniert habe. Aber im Allgemeinen hat meine Altpapiermenge stark abgenommen, seit ich online gehe.</p>
<p><strong>Gratis-Zeitungen, -Zeitschriften und -Magazine</strong><br />
Der Drang, zu lesen, ist stark, und ich greife bei Infoständen und Auslagen gern zu. Drei werbefinanzierte Gratis-Drucksachen, die ich gern weiterempfehle, sind <a href="http://www.lindinger-schmid.de/kunstzeitung.html">die Kunstzeitung</a>, <a href="http://www.rugged.tv/">Rugged</a> und das <a href="http://www.viceland.com/germany/">Vice Magazine</a>. (Zählen eigentlich die Online-Auftritte von Spiegel, Freitag, de:bug usw. auch zu den Gratisheften?)</p>
<p><strong>Sachbücher / Bildbände</strong><br />
Dutzende ihrer Art füllen meine Buchregale; mehr, als ich wirklich durchforsten kann (oder werde). Was wohl meine Nachkommen mit all dem Zeug anfangen werden?</p>
<p><strong>Romane / Erzählungen / Comics</strong><br />
Eine Zeitlang habe ich sie verstauben lassen und Sachbüchern den Vorzug gegeben. Aber da Texte, die von der echten Welt berichten, ziemlich bedrücken, greife ich jetzt wieder häufiger zu Erfundenem.</p>
<p><strong>Videospiele</strong><br />
Ich halte mich zwar auf dem Laufenden, aber eher aus Versehen. Vor meiner Zeit als Ubuntu-Nutzer war mehr Ballerspiel und <strong><em>&quot;Fallout&quot;</em></strong>-Reihe.</p>
<p><strong>Musikvideos</strong><br />
Während meiner Jugendzeit lief relativ permanent Musikfernsehen im Hintergrund, derzeit schaue ich sorgsam ausgewählte Videoclips z.B. auf Youtube, insofern sie denn in meinem Land verfügbar sein sollten. Außerdem habe ich inzwischen schon mehrere DVD-gewordene Videographien aus der Bibliothek entliehen.</p>
<p><strong>Musik und Hörbücher auf Tonträgern</strong><br />
Aus der Bibliothek ausleihen, durchhören, zurücktragen. In heftiger Rotation laufen bei uns zu Hause eigentlich nur Kinderliederkassetten, und das nicht wegen mir.</p>
<p><strong>Musik im und aus dem Internet</strong><br />
… höre ich zwar reichlich, aber das meiste ist nicht der Aufbewahrung wert. Mehrmals hatte ich schon eine &quot;Was tue ich da?!&quot;-Erweckung, gefolgt vom Abbruch des sowieso nur den Hintergrund beschallenden Dubstep-Livemixes.</p>
<p><strong>Spielfilme, Kurzfilme, Dokumentationen und Konsorten</strong><br />
DVD-Käufe finden nicht mehr statt, seit ich bemerkt habe, wie aktuell und reichhaltig das diesbezügliche Angebot unserer Stadtbibliothek ist. Aber weil&#8217;s eben geht, sah ich bereits mehrere Filme als Youtube-Mehrteiler.</p>
<p><strong>Podcasts</strong><br />
Jede Menge, hauptsächlich beim Skizzieren, Hausarbeiten erledigen und kurz vorm Einschlafen. Die wenigsten Podcasts, die ich höre, wurden ursprünglich im Radio versendet. Obwohl das stark wäre. Denn sie sind so gut, dass ich demnächst eine Liste voller Kurzbeschreibungen nachreiche.</p>
<p><strong>Weblogs</strong><br />
Um sie komme ich nicht herum, besitze selbst mehrere und will sie nicht missen. Unter anderem dank ihnen sehe ich keinen Sinn mehr im käuflichen Erwerb von Fotografie-Fachliteratur oder Lokalzeitungen.</p>
<p><strong>Webforen</strong><br />
Spätestens, wenn Software Probleme macht, nutze ich Foren zur Informationsgewinnung. Eine Kombination aus Fehlermeldungs-Copypaste und Jahreszahl führt via <a href="http://scroogle.org/">Suchmaschine</a> schnell ans Ziel.</p>
<p><strong>Microblogging (Tumblr, Soup.io) und Twitter</strong><br />
Gonna catch &#8216;em all! (Mit <em>&#8216;em</em> meine ich seltsame Informationsfetzen von rund um den Globus, die ich wiederum in <a href="http://henteaser.soup.io/">virtuelle Scrapbooks</a> klebe.) <a href="http://twitter.com/henscheck">Twitter</a> hielt ich anfangs für Quatsch, aber inzwischen hat es mir Nützlichkeit und Suchtpotential bewiesen.</p>
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		<title>Systemkritische Technomusik</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 20:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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	<category>elektronische Musik</category>
	<category>Gegenkultur</category>
	<category>Bundeswehr</category>
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		<description><![CDATA[Paul Kalkbrenner legte in Afghanistan für die deutsche Besatzungsmacht Truppe auf und einige wundern sich, wie zum Henker das zusammenpasst. Währenddessen höre ich dutzende CreativeCommons-lizensierte Elektromusikalben weg und lösche sie ohne Zögern manchmal bereits nach dem Anspielen der ersten drei Stücke, weil ich die Antwort kenne: aussagekräftige Technomusik ist zwar möglich, aber nicht der Normalfall. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paul Kalkbrenner legte in Afghanistan für die deutsche <s>Besatzungsmacht</s> Truppe auf und <a href="http://alrightokee.de/musik/paul-kalkbrenner-spielt-in-afghanistan">einige wundern sich, wie zum Henker das zusammenpasst</a>. Währenddessen höre ich dutzende CreativeCommons-lizensierte Elektromusikalben weg und lösche sie ohne Zögern manchmal bereits nach dem Anspielen der ersten drei Stücke, weil ich die Antwort kenne: aussagekräftige Technomusik ist zwar möglich, aber nicht der Normalfall.</p>
<p>Anfang der 1990er mochte es durchaus realistisch gewesen sein, 303-Gezwitscher und dumpfe Schläge als Protestform und Gegenkultur zu begreifen. Inzwischen hat die Revolution jedoch ihre Kinder verdaut; längst werden mit dem ehemals rebellischen Technoliedgut <strong><em>&quot;Smack my Bitch up&quot;</em></strong> Sportsendungen und Filmsequenzen vertont.</p>
<p>Hinzu kommt, dass sicherlich nur wenige Menschen noch in der Lage sind, einzelne Musikstücke beim Namen zu nennen, denn Mixe sind nahtlos, Subgenre etabliert, viele Werke beliebig. (Oder schaue ich als Einziger fast nie auf die &ndash; wenn überhaupt vorhandenen &ndash; Setlisten und Songtitel?) Spätestens die displaylosen mp3-Player anonymisieren die meisten Technotracks, und überhaupt sind textfreie Songs sowie schlecht verschlagwortete Dateien allein mittels klassischer Internetsuche unrecherchierbar.</p>
<p>Vor allem aber hat sich das Medienkonsumverhalten geändert: Im Zeitalter der langen Akkulaufzeiten dienen Mitschnitte von DJ-Sets zur musikalischen Untermalung des Arbeitsweges oder Wäschehängens, und sie konkurrieren mit Podcast-Angeboten um Speicherplatz und Hörergunst, die mit handfesten Argumenten den Afghanistankrieg kritisieren, anstatt mit reptilienhirngerechtem Boing, Peng, Bumm und Tschakk.</p>
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		<title>Griff ins Zeitschriftenregal: März 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 23:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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	<category>Zeitschrift</category>
	<category>Lifestyle</category>
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		<description><![CDATA[&#34;Shaun das Schaf&#34;, März/April 2010 (€ 2,70) Ein Magazin für Kinder um die sieben Jahre; jedenfalls den Altersangaben unter den in solchen Heften wie üblich abgedruckten LeserInnen-Zeichnungen nach zu urteilen. Auch sonst fehlt dem Shaun-Magazin keine Zutat gedruckter Taschengeldmagneten. Angefangen beim eingeschweißten Gimmick, das noch nach chinesischen Chemikalien riecht, über Poster und Rätsel, Gewinnspiele und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&quot;Shaun das Schaf&quot;, März/April 2010</strong> <small>(€ 2,70)</small><br />
Ein Magazin für Kinder um die sieben Jahre; jedenfalls den Altersangaben unter den in solchen Heften wie üblich abgedruckten LeserInnen-Zeichnungen nach zu urteilen. Auch sonst fehlt dem Shaun-Magazin keine Zutat gedruckter Taschengeldmagneten. Angefangen beim eingeschweißten Gimmick, das noch nach chinesischen Chemikalien riecht, über Poster und Rätsel, Gewinnspiele und Reklame für weitere Hefte des Verlagshauses bis zur besagten Krikelkrakel-Leserpost ist alles dabei. Vom verkrampften Versuch ganz abgesehen, mit affigen (bzw. schafigen) Wortspieläähn Heft und Trickserie ins Bewusstsein der Kinder zu <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Brand">brennen</a>.</p>
<p><strong>&quot;25&quot;, Spring 2010</strong> <small>(€ 4,50)</small><br />
Ich kaufe Modezeitschriften bislang fast noch häufiger als gimmickbeklebte Nachwuchs-Magazine: etwa zweimal im Jahr und hauptsächlich der Fotostrecken halber. Alles andere in <strong>&quot;25&quot;</strong> und ähnlichen Heften darf ich einfach nicht beachten, weil mich Texte und Namedropping bestenfalls an Bret Easton Ellis&#8217; Roman <strong><em>&quot;Glamorama&quot;</em></strong> erinnern und schlimmstenfalls wütend (oder doch bloß neidisch?) machen, weil mir das verhungernde Kind einfällt, auf das bereits der Geier wartet, sobald ich von Menschen lese, die ernsthaft über das Design von Handtaschen und Stöckelschuhen philosophieren. Wie dem auch sei: <strong>&quot;25&quot;</strong> hat nur zu minderschweren <strong><em>&quot;Glamorama&quot;</em></strong>-Flashbacks geführt, die ich ganz gut veratmen konnte.</p>
<p><strong>&quot;ray&quot; Filmmagazin, 03/10</strong> <small>(€ 6,00)</small><br />
Der Fairness halber muss ich zugeben, dass ich in dieser Märzausgabe bereits mehr gelesen habe, als in den drei Vorjahres-<strong>&quot;Cinema&quot;</strong>s, die ich kürzlich stirnrunzelnd durchblätterte, zusammengenommen. Aber eigentlich kann ich das Konzept von Filmzeitschriften, die hauptsächlich monatliche Neuerscheinungen kurzkritisieren, längst nicht mehr nachvollziehen. Für sowas gibt es nämlich zur Genüge Webspace. Das schöne Papier!</p>
<p><strong>&quot;the Lodown magazine&quot;, Feb/Mar 2010</strong> <small>(€ 6,00)</small><br />
Obwohl die <strong>&quot;Lodown&quot;</strong> in Printform genauso unzeitgemäß ist wie <strong>&quot;ray&quot;</strong>, <strong>&quot;25&quot;</strong> und überhaupt die meisten Druckerzeugnisse, und obwohl in ihr ebenfalls die Grenze zwischen selbstloser Produktempfehlung und handfester Reklame unklar bleibt, ist mir diese selbsterklärte &raquo;Zeitschrift für Populärkultur und Bewegungskunst&laquo; sympathisch. Vermutlich liegt das daran, dass ich in einer Parallelwelt ebenfalls mit &#8216;nem Skateboard herumhoppsen oder Innenstädte mit Lackstiften beschriften würde, anstatt online über den (fehlenden?) Mehrwert von Zeitschriften abzukacken.</p>
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		<title>Vice Magazine: &#187;the fiction issue 2009&#171; [deutsch]</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 17:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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	<category>Johnny Ryan</category>
	<category>Ian Banks</category>
	<category>Alan Moore</category>
	<category>Jim Shepard</category>
	<category>David Simon</category>
	<category>vice magazine</category>
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		<description><![CDATA[Ich habe das Inhaltsverzeichnis nicht gelesen, sondern recht schnell die Fiktionen überblättert (tl;dr) das Johnny-Ryan-Comic ebenfalls (dessen Stil mir nicht gefällt) und die Fashion-Fotostrecken sowieso, und war bereits leicht enttäuscht, dass ich, wenn ich schon einmal ein aktuelles &#34;Vice Magazine&#34; erwische, es ausgerechnet eines ist, das mir nicht zusagt, als mich das Heft plötzlich doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das Inhaltsverzeichnis nicht gelesen, sondern recht schnell die Fiktionen überblättert (tl;dr) das Johnny-Ryan-Comic ebenfalls (dessen Stil mir nicht gefällt) und die Fashion-Fotostrecken sowieso, und war bereits leicht enttäuscht, dass ich, wenn ich schon einmal ein aktuelles <strong>&quot;<em>Vice</em> Magazine&quot;</strong> erwische, es ausgerechnet eines ist, das mir nicht zusagt, als mich das Heft plötzlich doch wieder zu interessieren begann, weil es zu guter Letzt noch Interviews mit Ian (M.) Banks (von dem ich vor langer Zeit <strong>&quot;Die Straße der Krähen&quot;</strong> gelesen habe), Alan Moore (der mir durchweg sympathisch ist), Jim Shepard (von dessen Existenz und Arbeitsmethoden ich durch dieses Interview erfahren habe) und David Simon (Wer?) enthielt.</p>
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		<title>Ostwald, Hans / Zille, Heinrich (1929) &#8220;Das Zille-Buch&#8221;</title>
		<link>http://www.willscheck.de/willshort/ostwald-hans-zille-heinrich-1929%c2%a0das-zille-buch</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 11:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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	<category>Heinrich Zille</category>
	<category>Hans Ostwald</category>
	<category>Berlin</category>
	<category>Sozialkritik</category>
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		<description><![CDATA[Zille war kein an Großstadtschmutz und Abseitigem interessierter Schaulustiger, sondern der wichtigste Zeitzeuge von Gegenden des alten Berlins, die wohl heutzutage mit dem Begriff sozialer Brennpunkt umschrieben würden. Und so sägt zwar der lobhudelnde Schulaufsatz-Schreibstil auf Dauer ziemlich an den Nerven, aber dennoch besitzt das &#34;Zille-Buch&#34; einen hohen Informationsgehalt sowie geschichtliche Relevanz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zille war kein an Großstadtschmutz und Abseitigem interessierter Schaulustiger, sondern der wichtigste Zeitzeuge von Gegenden des alten Berlins, die wohl heutzutage mit dem Begriff <em>sozialer Brennpunkt</em> umschrieben würden.</p>
<p>Und so sägt zwar der lobhudelnde Schulaufsatz-Schreibstil auf Dauer ziemlich an den Nerven, aber dennoch besitzt das <strong>&quot;Zille-Buch&quot;</strong> einen hohen Informationsgehalt sowie geschichtliche Relevanz.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tatsumi Yoshihiro (2009) &#8220;A Drifting Life&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 09:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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	<category>Tatsumi Yoshihiro</category>
	<category>Autobiografie</category>
	<category>Manga</category>
	<category>Gekiga</category>
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		<description><![CDATA[Tatsumi erzählt seine über achthundert Seiten dicke Version der Entstehungsgeschichte des Mangastils Gekiga. Und er tut dies in mainstreamigen, geradezu öden Bildern und unter Zuhilfename massivsten name droppings. Einerseits beweist auch dieses Buch wieder, dass keine neue (Sub-)Kultur ohne äußere Einflüsse aus Gesellschaft und Medien entsteht. Andererseits wusste ich das bereits und habe deshalb beschlossen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsumi erzählt seine über achthundert Seiten dicke Version der Entstehungsgeschichte des Mangastils <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gekiga">Gekiga</a>. Und er tut dies in mainstreamigen, geradezu öden Bildern und unter Zuhilfename massivsten <em>name droppings</em>.</p>
<p>Einerseits beweist auch dieses Buch wieder, dass keine neue (Sub-)Kultur ohne äußere Einflüsse aus Gesellschaft und Medien entsteht. Andererseits wusste ich das bereits und habe deshalb beschlossen, dass dies für eine Weile das letzte autobiografische Werk bleiben wird, welches ich mir zum Quasi-Neupreis gekauft habe.</p>
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		<title>Ubuntu Hardy Heron und das AAL-Prinzip</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 23:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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	<category>Linux</category>
	<category>Ubuntu</category>
	<category>Internetforum</category>
	<category>Schwarmintelligenz</category>
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		<description><![CDATA[Dank des ersuchmaschinten Fachwissens mir fremder Menschen habe ich &#8230; 1. &#8230; endlich dieses elendige Tonproblem lösen können, welches sich darin äußerte, dass zwar Youtube-Videos mit Ton lief, aber der Browser geschlossen werden musste, weil sonst die &#8216;externen&#8217; Mediaplayer stumm blieben. (Die Lösung bestand hauptsächlich darin, Pulseaudio durch EsounD zu ersetzen.) 2. &#8230; das &#34;Wacom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank des <a href="http://www.scroogle.org/">ersuchmaschinten</a> Fachwissens mir fremder Menschen habe ich &hellip;</p>
<p><strong>1.</strong> &hellip; endlich dieses elendige Tonproblem lösen können, welches sich darin äußerte, dass zwar <em>Youtube</em>-Videos mit Ton lief, aber der Browser geschlossen werden musste, weil sonst die &#8216;externen&#8217; Mediaplayer stumm blieben. (<a href="http://www.ubuntugeek.com/fix-for-all-pulseaudio-related-issues.html">Die Lösung</a> bestand hauptsächlich darin, <em>Pulseaudio</em> durch <em>EsounD</em> zu ersetzen.)</p>
<p><strong>2.</strong> &hellip; das <strong>&quot;Wacom Bamboo&quot;</strong>-Grafiktablet <a href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=765915">installiert</a> und <a href="https://help.ubuntu.com/community/Wacom#head-929f7242507f9630c22bacd764264465a7a3f59e">konfiguriert</a>, und endlich ist es mehr als nur eine langsame Ersatzmaus.</p>
<p><strong>3.</strong> &hellip; Programme gefunden, mit welchen ich<br />
+ <a href="http://sourceforge.net/projects/utube">Tonspuren aus Internetvideos extrahieren</a>,<br />
+ <a href="http://rawstudio.org/">RAW-Bilddateien bearbeiten</a> und<br />
+ <a href="http://www.infinicode.org/code/pyrenamer/">stapelweise Dateien auf einen Streich umbenennen</a> kann.</p>
<p>Vielen Dank dafür an alle Beteiligten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Man kann gar nicht soviel lesen/hören/sehen wie man speichern möchte</title>
		<link>http://www.willscheck.de/willshort/der-fluch-des-potentiellen-input</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 05:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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	<category>eBooks</category>
	<category>Datentraeger</category>
	<category>Mediathek</category>
	<category>Terabyte</category>
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		<description><![CDATA[Wenn die heimische Mediathek zum Alpdruck wird, beichtet man das in den Kommentaren zum Nerdcore-Artikel Hard-Drive-Partys – Filesharing goes offline: &#187;@25/nachtgeist: &#8220;und naja ich hab aussortiert , weg mit dem was ich nicht benutze/nie hören werde/dinge die kein mensch braucht… und schon hat man platz&#8221; Das Problem dabei ist nun aber, dass auf kompletten Alben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die heimische Mediathek zum Alpdruck wird, beichtet man das in den Kommentaren zum <em>Nerdcore</em>-Artikel <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/08/24/hard-drive-partys-%E2%80%93-filesharing-goes-offline/">Hard-Drive-Partys – Filesharing goes offline</a>:</p>
<blockquote><p>&raquo;@25/nachtgeist: &#8220;und naja ich hab aussortiert , weg mit dem was ich nicht benutze/nie hören werde/dinge die kein mensch braucht… und schon hat man platz&#8221;</p>
<p>Das Problem dabei ist nun aber, dass auf kompletten Alben eben auch viel Schrott/Mittelmaß ist. Und um Festplatten mit endlos Musik vollzumüllen, braucht es auch keine HDPartys, sondern nur <em>Archive.org</em> (Netlabel und Live Music Archive), <em>Jamendo.com</em> und <em>New Mixes</em>.</p>
<p>Daraus folgt: Sobald die Quellen sprudeln, kommst du mit dem Löschen von Uninteressantem gar nicht hinterher. Zumal kein wirklicher Zwang dazu besteht, denn die Festplatte gleicht einer bodenlosen Grube.</p>
<p>Das gleiche gilt auch für eBooks* und Public Domain Filme. Hauptsache, der Scheiß ist gespeichert, lesen/hören/gucken kann man&#8217;s später immer noch. Und noch später. Irgendwann mal, versprochen :(</p>
<p>*(eBooks habe ich gigabyteweise angehäuft, für den Fall, dass es irgendwann mal vernünftige Handhelds dafür gibt. Ein schöner Traum.)</p>
<p>Und daraus wiederum folgt, dass dich u. U. erst ein Festplatten-Headcrash von dieser niemals abarbeitbaren To-Do-List <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Hans_im_Gl%C3%BCck">befreit</a>. Außer natürlich, du hast das zweifelhafte Glück, querschnittsgelähmt oder so zu sein und den ganzen Tag lang Input schaufeln zu können.</p>
<p>Oh, und noch etwas: Es gibt so verflucht viel Neues zu entdecken, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt, Datenträger und Dateien aufzubewahren. Nur der Sammeltrieb hindert mich daran, alle meine einmal gelesenen Bücher, DVDs und so sofort nach Durchsicht wieder loszuwerden.&laquo;</p></blockquote>
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		<title>Software: Bücher verwalten mit Alexandria und Tellico (Linux)</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 22:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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	<category>Privatbibliothek</category>
	<category>Datenbank</category>
	<category>Linux</category>
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		<description><![CDATA[Alexandria greift auf die Datenbanken von Amazon und einigen großen Bibliotheken zu und dort die wichtigen Informationen und unter Umständen sogar eine Abbildung des Buchcovers ab, sobald der Nutzer eine ISBN-Nummer eingibt. Vorausgesetzt, der Computer ist Teil des Internet. Die Alternative zur Einzelerfassung ist, dem Programm eine mit untereinander getippten ISBN-Nummern gefüllte Textdatei zu füttern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://alexandria.rubyforge.org/"><strong>Alexandria</strong></a></em> greift auf die Datenbanken von Amazon und einigen großen Bibliotheken zu und dort die wichtigen Informationen und unter Umständen sogar eine Abbildung des Buchcovers ab, sobald der Nutzer eine ISBN-Nummer eingibt. Vorausgesetzt, der Computer ist Teil des Internet. Die Alternative zur Einzelerfassung ist, dem Programm eine mit untereinander getippten ISBN-Nummern gefüllte Textdatei zu füttern oder bereits vorhandene Datenbanken zu importieren.</p>
<p>Alles könnte so schön sein, wäre <em>Alexandria</em> nicht derbe instabil. Die Textdatei-Einspeisung beispielsweise reisst mittendrin ab, wenn die Suche nach einem der Bücher nicht erfolgreich war. Und manchmal <s>zerstört</s> beendet sich <em>Alexandria</em> sogar ohne Vorwarnung selbst.</p>
<p>Wer es benutzen will, sollte deshalb (1.) nur übersichtliche ISBN-Listen einlesen lassen und (2.) ca. alle zehn Neuzugänge eine Sicherungskopie der Datenbank erstellen.</p>
<p>&mdash; &ndash;</p>
<p>Oder das Gleiche tun, was auch ich heute tat: Das Sammlungs-Verwaltungsprogramm <a href="http://periapsis.org/tellico/"><strong><em>Tellico</em></strong></a> liebgewinnen. Nichts leichter als das. Schließlich verfügt <em>Tellico</em> über alle bereits genannten Funktionen und ist noch dazu keine rein auf Bücher beschränkte Anwendung.</p>
<p>(Man kann sogar seinen Wein- oder Brettspiele-Bestand auflisten.)</p>
<p>Der einzige mögliche Nachteil, der mir bisher aufgefallen ist: <em>Tellico</em> schöpft für die Recherche nach Buchdaten aus weniger Quellen als das buggy Konkurrenzprodukt. Könnte also von Vorteil sein, dass ich/man beide Programme Rücken an Rücken benutze.</p>
<p>Die Zeit wird es zeigen.</p>
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		<title>Filmnächte am Elbufer 2008: Kurzfilmnacht + Shortfilmlivemusic</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 14:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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	<category>Kurzfilm</category>
	<category>Puppentrickfilm</category>
	<category>stop motion</category>
	<category>Dresden</category>
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		<description><![CDATA[Mein letztes kulturelles Außer-Haus-Erlebnis fand in der Nacht vom 1. zum 2. August statt: Die Kurzfilmnacht der Dresdner Elbufer-Filmnächte. Dort habe ich auch erneut bestätigt bekommen, was ich schon wusste: Filme schauen mit Publikum drumherum macht mir keinen Spaß. Ich will nichts von den Reaktionen meiner Mitmenschen auf Plotpoints und Regieeinfällen hören oder sehen. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein letztes kulturelles Außer-Haus-Erlebnis fand in der Nacht vom 1. zum 2. August statt: <a href="http://www.filmnaechte-am-elbufer.de/fn.php?idx=20&#038;pid=37">Die Kurzfilmnacht der Dresdner Elbufer-Filmnächte</a>. Dort habe ich auch erneut bestätigt bekommen, was ich schon wusste: Filme schauen mit Publikum drumherum macht mir keinen Spaß.</p>
<p>Ich will nichts von den Reaktionen meiner Mitmenschen auf Plotpoints und Regieeinfällen hören oder sehen. Denn diese Reaktionen stimmen entweder nicht mit den meinen überein oder aber sind meines Erachtens nach extra überspitzt, um SitznachbarInnen zu beeindrucken.</p>
<p>So nach dem Motto:</p>
<blockquote><p>&raquo;Hahaha, er hat <em>Retard</em> gesagt. Und nun lache ich darüber, denn ich bin des Englischen mächtig. Wie, du weißt nicht, weshalb ich und einige andere im Publikum lachen? Nun denn, ich will es dir verraten: <em>Retard</em> heisst &#8216;geistig minderbemittelt&#8217; und Beleidigungen sind witzig. Vor allem solche in einer fremden Sprache, die ich insoweit verstehe, dass ich über Worte wie <em>Retard</em> lachen kann. Befreiend lachen, denn ansonsten verstehe ich wenig vom Inhalt der Untertitel oder der Dramatik des Filmes.&laquo;</p></blockquote>
<p>&mdash; &mdash; &ndash;</p>
<p><strong>Valuri | Wellen<br />
Rumänien 2007, 16 min, Spielfilm<br />
Regie: Adrian Sitaru</strong></p>
<p>Das eben ausführlich geschilderte Beispiel entstammt den Publikumsreaktionen zu einem Ausspruch in diesem Filmchen, in dem ein junger Mann am Strand (in)direkt ein Familiendrama miterlebt.</p>
<p><strong>&quot;Valuri&quot;</strong> ist typisch für die in dieser Nacht gezeigten Filme: In ihm wird keine runde Geschichte erzählt, sondern eine Episode herausgegriffen. Und wie die meisten Kurzfilme ist auch er eine Gesellenstück, bei der das technische Können der Beteiligten mehr zählt hat als der verfilmte Storyfetzen.</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>64 Möglichkeiten zum Zuge zu kommen<br />
Deutschland 2002, 10 min, Animation<br />
Regie: Meike Fehre, Sabine Dully</strong></p>
<p>Schachzüge, umgesetzt als Stop-Motion-Trickfilm. Nett anzuschauen, mir aber zu <em>artsy</em> und unkapierbar. Ich war verwundert, wieviel Mühe sich Menschen mit Kurzfilmen geben, die storytechnisch kaum Substanz haben. (Ausrede, wie so oft: &raquo;Ist halt Kunst.&laquo;)</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>Run | Lauf<br />
Neuseeland 2007, 15 min, Spielfilm<br />
Regie: Mark Albiston</strong></p>
<p>Dieser Film ist schon eher nach meinem Geschmack: Vom Schicksalsschlag gebeutelter Vater striezt seine beiden Kinder, weil er es eben kann. Interessant ist im Nachhinein, dass die hier geschilderten Familienverhältnisse zwar krass sind, aber dennoch nicht so überdreht düster auf mich gewirkt haben wie die im später gezeigten Kurzfilm <strong>&quot;Robin&quot;</strong>.</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>Drawing the Line<br />
Deutschland 2006, 6 min, Animation<br />
Regie: Hyekung Jung</strong></p>
<p>emo emo emo emo</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>La Parabólica | Die Satelittenschüssel<br />
Spanien 2007, 12 min, Spielfilm<br />
Regie: Xavi Sala</strong></p>
<p>Na bitte, so gehört sich das: Papstbesuch, Dorf, DIY-Fernsehfunk und eine Hauptfigur, die nicht (ganz) so reagiert, wie ich es erwartet hätte.</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>La Dinde Marinée | Der saftige Truthahn<br />
Frankreich 2008, 13 min, Spielfilm<br />
Regie: Benoît Ameil, Laurent Freynet</strong></p>
<p>Ein <em>Sketch-Up</em>-Sketch, der nach der unübertrefflich fiesen Pointe noch gefühlte zehn Minuten weitergeht, ohne erneut zu zünden? Kannste glauben!</p>
<p>Unfreiwillig lustiger als diese kurze schwarze Komödie war übrigens das nachfolgende Interview mit dem Hauptdarsteller, den man wohl extra aus Frankreich eingeflogen hatte, damit er auf Bla-Fragen antworten konnte, die er weder verstand, noch mit interessanten Aussagen erwidern konnte. Herausgekommen ist eine Lektion in Fremdschämen, die den Veranstaltern hoffentlich eine Lehre ist.</p>
<p>(Merke: Unbekannte Künstler langweilen das Publikum. Und das nicht unbedingt allein deshalb, weil sie unbekannt sind.)</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>Bende Sira – Ich bin dran<br />
Deutschland 2007, 11 min, Spielfilm<br />
Regie: Ismet Ergün</strong></p>
<p>Eine Liebeserklärung ans Kino? Wohl eher eine Anleitung zur geistigen Raubkopie aktueller Kinofilme! Und sowas bekommt Filmförderung? Pfui, schämt euch was!</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>Robin<br />
Deutschland 2007, 20 min, Spielfilm<br />
Regie: Hanno Olderdissen</strong></p>
<p>Noch eine asoziale Familie. Und diesmal keine von der Sorte Außen Hui, innen Pfui, sondern ein richtig übler <em>&#8216;Mein Block&#8217;</em>-Sozialisationstotalschaden, der wie eine Karikatur wirkt, aber trotzdem erschreckend glaubwürdig ist: Die Charaktere haben keine echten Freunde und vertrauen sich niemandem an, weil es bisher jede Hilfe von außen schlimmer gemacht hat.</p>
<p>Interessanterweise ähnelt die Auflösung dieses deutschen Sozialdramas entfernt der Halbzeit-Pointe des Saftigen Truthahns. Nur ist in diesem Fall kein Gelächter aufgebrandet, als das Baby offensichtlich tot war. Die Macht der Inszenierung. Ich habe all diese Figuren gehasst, weil sie sich nicht aus ihrer Scheiße ziehen (lassen), sondern mit aller Kraft versuchen, ihr erbärmliches Niveau zu halten.</p>
<p>&hellip;</p>
<p>Die folgenden drei Animationsfilme liefen nicht mit Originaltonspur, sondern wurden sehr gut live vertont von Jan F. Kurth und seiner Band(e) <em><a href="http://www.shortfilmlivemusic.de/">shortfilmlivemusic</a></em>. Und das sehr gut.</p>
<p>Es soll übrigens Leute geben, die sich über die Verrenkungen des Mannes am Mikrofon belustigt haben. (Zum Beispiel meinen Bruder, den ich deshalb enterbt habe.)</p>
<p><strong>Enfants du miel<br />
Deutschland 2002, 7 min, Animation<br />
Regie: Anja Struck</strong></p>
<p>Tut mir leid, falls die nun folgende rhetorische Frage unoriginell ist, aber: <strong>&quot;Enfants du miel&quot;</strong> ist doch eine Playstation-Werbung von David Lynch, oder nicht?</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>Labrit<br />
Lettland 1996, 6 min, Animation<br />
Regie: Nils Skapans</strong></p>
<p>Lustige StopMo-Viecher tun all jene lustigen StopMo-Dinge, die der geneigte Trickfilmfan bereits von Pingu, Plumps und Co. kennt. Niedlich.</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>Shut Eye Hotel | Das Hotel des Schlummerns<br />
USA 2007, 7 min, Animation<br />
Regie: Bill Plympton</strong></p>
<p><em>:spoiler:</em> Es war das (andere) Kissen! <em>:spoiler:</em></p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>Madame Tutli-Putli<br />
Kanada 2007, 17 min, Animation<br />
Regie: Chris Lavis, Maciek Szczerbowski</strong></p>
<p>Es ist schon spät, die Pause ist zuende, ich will eigentlich nicht mehr und ärgere mich über einen Typen hinter uns, der lacht wie ein Bekiffter. Und dann kommt dieser Film und reisst mich weg aus der blöden Realität und hinein in die bedrückende, aber verdammt gut inszenierte Welt der Madame Tutli-Putli.</p>
<p>OMFG, ich glaube fast, ich habe noch nie solch einen technisch perfekten und gleichzeitig atmosphärisch dichten Puppentrickfilm gesehen. Ich hätte nicht gedacht, dass es mal ein Film schafft, den <strong>&quot;Hintertupfinger Grand Prix&quot;</strong> (<em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Flåklypa_Grand_Prix">&quot;Flåklypa Grand Prix&quot;</a></em>, 1975) vom Thron zu schubbsen.</p>
<p>Doch das gelingt der Madame aufgrund ihrer traurigen Augen und dem Gesamtwerk dank Setdesign, Kameraführung und der vermittelten Spannung.</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>15 Minuten Wahrheit<br />
Deutschland 2007, 18 min, Spielfilm<br />
Regie: Nico Zingelmann</strong></p>
<p>Korruption, Geldwäsche, schwarze Konten, betriebsbedingte Kündigungen und chancenlose Fünfzigjährige. Geld ohne Arbeit? Vielleicht.</p>
<p>Was mir auffiel: (1) Im Abspann wird einigen Unternehmen, in denen das verfilmte Szenario sicherlich keine Fiktion ist, für die Drehgenehmigungen gedankt. (2) Herbert Knaups Gegenspieler sah aus wie Conny Dachs.</p>
<p>&hellip;</p>
<p><strong>Liebeskrank<br />
Deutschland 2007, 9 min, Animation<br />
Regie: Spela Cadez</strong></p>
<p>Eine Liebesgeschichte beim Kleinstadtarzt des Grauens; eine klassische &quot;Zwei finden sich&quot;-Storyline in Kombination mit ekligem (Set-)Design. Prädikat: Netter Ausklang eines Filmabends, aber wahrlich kein Film, der wirklich beeindruckt oder aufrüttelt.</p>
<p>Wäre die Kurzfilmnacht mit einem emotionalen Sacktritt wie <strong>&quot;Robin&quot;</strong> ausgeklungen, hätte mir das ein Lächeln auf die Lippen gezaubert bei dem Gedanken an die vielen verdorbenen Launen und die vielen erschütterten Weltbilder.</p>
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