Archiv der Kategorie: Buch (G-H)

book: fiction (g-h)

Hauptmann, Gerhart (1887)
"Bahnwärter Thiel. Novellistische Studie"

Die Geschichte des Bahnwärters Thiel ist der Stoff sozial engagierter DieWeltistschlecht-Kurzfilme, die immer damit enden, dass ihre passiv-aktiven Protagonist durchdrehen.

Für empfehlenswert halte ich Hauptmanns Geschichte auch einzig deshalb. Denn Erzählstruktur, Charakterisierung und Stimmung kann man prima für eigene Werke verwenden und würde endlos Preise abgreifen.

Hahn, Herbert (1927) 
"Ein Meister der Liebe und andere Erzählungen, Legenden, Märchen"

Ich habe mich stets bemüht, Herbert Hahns »Erzählungen, Legenden [und] Märchen« zu verstehen, bin jedoch kläglich gescheitert bei dem Versuch, hinter seine Sprachbilder und Pointen zu steigen. Und nun weiß ich nicht, ob Hahns Schreibstil verschwurbelter Kitsch ist oder lyrische Prosa auf höchstem Niveau. Muss das Büchlein wohl noch einmal lesen.

    Inhalt

  • Ein Meister der Liebe
  • Vom Tode zum Leben
  • Im Wandel der Schuld
  • Was geschah, mein Bruder?
  • Die goldene Kapsel
  • Keiner weiß wie
  • Der Name des Erlösers
  • Erkennungsmale
  • Der Mann
  • Spielerei am Strande
  • Der alte Jude
  • Die Fische, die Vögel und der Mensch
  • Samuel am Bach
  • Die drei Könige
  • Königslegende
  • Hirtenlegende
  • Die Rosenbraut:
    • Das Hochzeitsgeschenk
    • Der Bettler
    • Das unerschöpfliche Brot
    • Der Tod mit der Rose
  • Der rote Stein
  • Sternenröslein
  • Der Hämmerer
  • Von der Hochzeitsfahrt des Weisenknaben

Groom, Winston (1986) 
"Forrest Gump"

Forrest Gump hat einen IQ von knapp 70. Trotzdem (oder gerade deshalb) gelingt ihm fast alles, was er anpackt. Er arbeitet als Footballer, Wrestler, Soldat oder Astronaut und immer wieder begegnet ihm Jenny Curran, sein Highschool-Schwarm.

Grooms Roman ist kein Buch zum gleichnamigen Film, sondern dessen Vorlage. Und noch dazu eine witzige Geschichte mit happy end. Doch während die Verfilmung ein rundes Bild des (US-amerikanischen) zwanzigsten Jahrhunderts zeichnet, ist Winston Grooms Roman eben ’nur‘ witzig.

Gunn, James (1972)
"Zeichen aus einer anderen Welt" ("Breaking Point")

Hochwertige Science-Fiction-Geschichten. Für die finale Story mischt Gunn Realität und Wahnsinn kräftig durch.

Inhalt:

"Die Lauscher" ("The Listeners")

"Die Kraft und die Herrlichkeit" ("The Power and the Glory")

"Der Mann, der die Zukunft kannte" ("The Mann Who Owned Tomorrow")

"Die Zerreißprobe" ("Breaking Point")

"Ein Monster namens Smith" ("A Monster Named Smith")

"Aschenputtel-Story" ("Cinderella-Story")

"Teddybär" ("Teddy Bear")