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	<title>Willshort: Das Willscheck.de-Weblog &#187; Buch (L-N)</title>
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	<description>Hier geht es um Filme, Bücher und dergleichen.</description>
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		<title>Muschler, Reinhold Conrad (1933)&#160;&quot;Die Unbekannte&quot;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 10:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch (L-N)]]></category>

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	<category>Reinhold C Muschler</category>
	<category>Novelle</category>
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		<description><![CDATA[Das Lesen dieser kurzen Buchbesprechung verdirbt den Lesespaß. Denn bereits die leiseste Andeutung, dass der Großteil der Handlung nur deshalb einem Kitschroman ähnelt, damit Muschlers staunender Heldin nach all dieser beglückenden Erlebnisse und ihrem kurzen Ausflug in die doch recht bodenständige Realität des erträumten Paris nur ein Ausweg bleibt… Bereits die leiseste Andeutung dessen beraubt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lesen dieser kurzen Buchbesprechung verdirbt den Lesespaß. Denn bereits die leiseste Andeutung, dass der Großteil der Handlung nur deshalb einem Kitschroman ähnelt, damit Muschlers staunender Heldin nach all dieser beglückenden Erlebnisse und ihrem kurzen Ausflug in die doch recht bodenständige Realität des erträumten Paris nur ein Ausweg bleibt… Bereits die leiseste Andeutung dessen beraubt die Novelle ihrer Leichtigkeit, weil durch dieses Vorwissen das Umblättern zum Countdown wird.</p>
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		<title>Mehta, Veena / Lien, Yusuf (1975)&#160;&quot;Folk-Tales of Ladakh&quot;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 11:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch (L-N)]]></category>

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	<category>Ladakh</category>
	<category>Maerchen</category>
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		<description><![CDATA[Diese handliche Sammlung ladakh&#8217;scher Volksmärchen wurde herausgegeben vom India Book House Education Trust Bombay und hat mir vor allem wegen des unerwarteten Stils ihrer Illustrationen sofort gefallen. Denn während so ziemlich alle mit Märchen einer bestimmten Weltgegend gefüllten Bücher auch mit kindgerechten Abwandlungen des ortsüblichen Charakterdesigns verziert werden, erinnerten mich Yusuf Liens Zeichnungen in ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese handliche Sammlung ladakh&#8217;scher Volksmärchen wurde herausgegeben vom <em>India Book House Education Trust Bombay</em> und hat mir vor allem wegen des unerwarteten Stils ihrer Illustrationen sofort gefallen. Denn während so ziemlich alle mit Märchen einer bestimmten Weltgegend gefüllten Bücher auch mit kindgerechten Abwandlungen des ortsüblichen Charakterdesigns verziert werden, erinnerten mich Yusuf Liens Zeichnungen in ihrem Realismus an Filmparodien aus der <em>&quot;MAD&quot;</em>, <a href="http://www.flickr.com/photos/m-i-fat/275183316/">chinesische Propagandacomics</a>, und nicht zuletzt auch an Bilder in <em>&quot;Der Wachtturm&quot;</em>-Heften.</p>
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		<title>Moore, Alan / O&#8217;Neill, Kevin (2000, 2003)&#160;&quot;The League of Extraordinary Gentlemen&quot; Vol. 1 &amp; 2</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 08:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch (L-N)]]></category>

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	<category>Alan Moore</category>
	<category>Kevin ONeill</category>
	<category>Jahrhundertwende</category>
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		<description><![CDATA[Ich habe nie recht verstanden, was Menschen dazu bewegt, Fanfiction abzulehnen. Schließlich ist das Verwenden bekannter Figuren eine seit Jahrtausenden praktizierte Art der Kulturschöpfung und überhaupt von vielen Möglichkeiten des Remixens und Mashups. Deshalb ist das einzig Entscheidende, ob es den Autoren gelingt, fanfictiontypische Elemente wie die Ergänzung literarischer Figuren um ein Sexualleben stimmig hinzubekommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe nie recht verstanden, was Menschen dazu bewegt, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fan_fiction">Fanfiction</a> abzulehnen. Schließlich ist das Verwenden bekannter Figuren eine seit Jahrtausenden praktizierte Art der Kulturschöpfung und überhaupt von vielen Möglichkeiten des Remixens und Mashups. Deshalb ist das einzig Entscheidende, ob es den Autoren gelingt, fanfictiontypische Elemente wie die Ergänzung literarischer Figuren um ein Sexualleben stimmig hinzubekommen.</p>
<p>Moore und O&#8217;Neill ist die Gratwanderung gelungen, obwohl ihr Comic mit Sicherheit in der Lage ist, &#8216;normale&#8217; Menschen abzuschrecken. Wer die gestreamline&#8217;te Verfilmung mag, wird die Vorlage vielleicht sogar angeekelt weglegen, denn erzähltechnisch ähneln die ersten beiden <em>Liga</em>-Sammelbände mit ihrer kruden Genremixtur einem Shōnen-Manga wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Getter_Robo"><em>Getter Robo</em></a>: Statisten sterben wie die Fliegen, Humor und Horror wechseln sich unversehends ab, die Populärkultur wird geplündert, alles wird immer schlimmer, und die Helden sind gezähmte(?) Psychopathen.</p>
<p>Ärgerlich an der <strong>&quot;Liga der außergewöhnlichen Gentlemen&quot;</strong> war für mich eigentlich bloß, dass sich die Figuren gern volle Namen aussprechen, damit das Publikum bemerkt, welche Romanfigur da eben durchs Bild rennt. Einerseits ist diese Herangehensweise dem Quellenmaterial geschuldet &ndash; viktorianische Helden kennen wir (bis auf Sherlock Holmes) ausschließlich in Textform &ndash;, andererseits ist es penetrant, wenn Moore mit Klarnamen um sich holzhämmert. Im Satzfluß eines Romanes wäre das nicht schlimm, aber wenn ein gefühltes Drittel der Sprechblasen für Namedropping draufgehen, erinnert das in den schlimmsten Momenten an Tagezeitungs-Karikaturen, in denen Tiere mit &#8216;Inflation&#8217; oder &#8216;Haushaltsdefizit&#8217; beschriftet sind.</p>
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		<title>Moran, Richard (1986)&#160;&quot;Eisflut&quot; (&quot;Cold Sea Rising&quot;)</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 04:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch (L-N)]]></category>

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	<category>Richard Moran</category>
	<category>Antarktis</category>
	<category>Kalter Krieg</category>
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		<description><![CDATA[Wenn ein unterseeischer Vulkanausbruch das riesige Ross-Schelfeis vom antarktischen Kontinent losreißt und ins offene Meer entlässt, bedeutete das im 1990 dieses Romanes nicht nur einen drohenden Anstieg des Meeresspiegels, sondern außerdem, dass die Sowjets versuchen werden, sich dieses Dings zu bemächtigen; also, dass der kalte Krieg heiss auf Eis werden wird. Solch ein Szenario klingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein unterseeischer Vulkanausbruch das riesige Ross-Schelfeis vom antarktischen Kontinent losreißt und ins offene Meer entlässt, bedeutete das im 1990 dieses Romanes nicht nur einen drohenden Anstieg des Meeresspiegels, sondern außerdem, dass die Sowjets versuchen werden, sich dieses Dings zu bemächtigen; also, dass der kalte Krieg heiss auf Eis werden wird.</p>
<p>Solch ein Szenario klingt in Form des dazugehörigen Taschenbuch-Rückentextes durchaus vielversprechend, das Buch selbst hingegen erinnert auf den Seiten, die ich&#8217;s durchzuhalten vermochte, jedoch eher an den Sketch vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buchbinder_Wanninger">Buchbinder Wanninger</a>: etliche Personen informieren sich gegenseitig über das Losbrechen und seine Folgen, und die deshalb eh schon kaum vorankommende Handlung bremst Moran durch mehrseitige Kurzbiografien bis zum Beinahe-Stillstand aus. Prädikat: Nicht durchzuhalten!</p>
<p>Nun habe ich natürlich den Roman nicht zum Umsonstladen getragen, ohne nachzugucken, wie er endet. Und tatsächlich: die westliche Welt ist froh, weil die Sowjet-Fallschirmeinheit im Eismeer ersäuft, und das ökologische Katastrophenszenario tritt dank $technobabble ebensowenig ein.</p>
<p>Was mich zu der Frage reizt, warum Moran und etliche andere AutorInnen ihre Grundideen nicht weiterspinnen und in ihren Geschichten die Auswirkungen einer wie auch immer gearteten Extremsituation auf die Gesellschaft, wie sie sie kennen, erforschen. Schließlich schreiben sie Romane und müssen sich daher keine Sorgen ums Budget &ndash; z.B. für Kulissen &ndash; machen.</p>
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		<title>Maximovi&#269;, Gerd (1985)&#160;&quot;Das Spinnenloch und andere Erzählungen&quot;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch (L-N)]]></category>

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	<category>Gerd Maximovic</category>
	<category>body horror</category>
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		<description><![CDATA[Weird Tales, Subgenre body horror, aus Bremen. Die Geschichten ergeben teilweise Sinn, muten aber insgesamt eher an wie in Textform gebrachte Alpträume des Autors. Kann sein, dass Maximovi&#269; nicht bloß verstören wollte mit seinen Berichten über Mutationen und Weltraum-Parasiten, aber mir waren sie bloß unheimlich. Was ja in diesem Genre durchaus nichts Schlechtes ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Weird Tales</em>, Subgenre <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Body_horror">body horror</a></em>, aus Bremen. Die Geschichten ergeben teilweise Sinn, muten aber insgesamt eher an wie in Textform gebrachte Alpträume des Autors. Kann sein, dass Maximovi&#269; nicht bloß verstören wollte mit seinen Berichten über Mutationen und Weltraum-Parasiten, aber mir waren sie bloß unheimlich. Was ja in diesem Genre durchaus nichts Schlechtes ist.</p>
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		<title>Lutes, Jason (2001&#124;2008)&#160;&quot;Berlin – Steinerne Stadt &#124; Bleierne Stadt&quot; (&quot;Berlin – City of Stone &#124; City of Smoke&quot;)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch (L-N)]]></category>

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	<category>Jason Lutes</category>
	<category>Weimarer Republik</category>
	<category>Bernt Engelmann</category>
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		<description><![CDATA[Eine (noch nicht abgeschlossene) Grafiknovelle über den Zerfall der Weimarer Republik; also sozusagen eine illustrierte Ausgabe des Bernt Engelmann&#8217;schen Anti-Geschichtsbuches &#34;Einig gegen Recht und Freiheit&#34;. Wenn man von den gesellschaftlichen Zuständen damals liest, will man fast nicht glauben, dass sich dies alles vor weniger als hundert Jahren in diesem Land abgespielt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine (noch nicht abgeschlossene) Grafiknovelle über den Zerfall der Weimarer Republik; also sozusagen eine illustrierte Ausgabe des Bernt Engelmann&#8217;schen Anti-Geschichtsbuches <strong>&quot;Einig gegen Recht und Freiheit&quot;</strong>. Wenn man von den gesellschaftlichen Zuständen damals liest, will man fast nicht glauben, dass sich dies alles vor weniger als hundert Jahren in diesem Land abgespielt hat.</p>
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		<title>Mickeleit, Ditmar-Eckehard (2008)&#160;&quot;Abenteuer Auto-Dachzelt&quot;</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 21:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch (L-N)]]></category>

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	<category>Ditmar Mickeleit</category>
	<category>Trabant</category>
	<category>DDR</category>
	<category>Campingplatz</category>
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		<description><![CDATA[Aus den Anekdoten, den Tipps zur Verbesserung der Dachzelt-Konstruktion und vor allem auch den (auto)biografischen Auslassungen ließe sich unter Beibehaltung des unfreiwillig(?) beschmunzelnswerten Erzählstils wahrscheinlich eines der besseren Drehbücher zum Thema DDR-Alltag und Wendezeit verfassen. Schließlich ist Mickeleits &#34;Abenteuer Auto-Dachzelt&#34; Außenseiter-Dramödie und Ostblock-Roadmovie in einem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den Anekdoten, den Tipps zur Verbesserung der Dachzelt-Konstruktion und vor allem auch den (auto)biografischen Auslassungen ließe sich unter Beibehaltung des unfreiwillig(?) beschmunzelnswerten Erzählstils wahrscheinlich eines der besseren Drehbücher zum Thema DDR-Alltag und Wendezeit verfassen. Schließlich ist Mickeleits <strong>&quot;Abenteuer Auto-Dachzelt&quot;</strong> Außenseiter-<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Comedy-drama">Dramödie</a> und Ostblock-Roadmovie in einem.</p>
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		<title>Strugazki, Arkadi und Boris (1976)&#160;&quot;Milliarden Jahre vor dem Weltuntergang&quot; (&quot;За миллиард лет до конца света&quot;)</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 12:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch (L-N)]]></category>

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	<category>Strugazki</category>
	<category>Prokrastination</category>
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		<description><![CDATA[Ob sich die Strugazki-Brüder diese spekulative Fiktion wohl erdacht haben, um eine Schreibblockade zu überwinden? Jedenfalls machen sie ein bisher unentdecktes Naturgesetz dafür verantwortlich, dass so manche Arbeit scheinbar nie gelingen will. Letztendlich haben die Strugazkis in ihrer Erzählung sogar die ultimative Verschwörungstheorie ausformuliert: eine Naturkonstante zieht die Fäden, damit menschliche Entdeckungen nicht das Universum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob sich die Strugazki-Brüder diese spekulative Fiktion wohl erdacht haben, um eine Schreibblockade zu überwinden? Jedenfalls machen sie ein bisher unentdecktes Naturgesetz dafür verantwortlich, dass so manche Arbeit scheinbar nie gelingen will.</p>
<p>Letztendlich haben die Strugazkis in ihrer Erzählung sogar die ultimative Verschwörungstheorie ausformuliert: eine Naturkonstante zieht die Fäden, damit menschliche Entdeckungen nicht das Universum in Gefahr bringen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Masterton, Graham (1975 &#124; 1979): &quot;Der Manitou&quot; &#124; &quot;Die Rückkehr des Manitou&quot; (&quot;The Manitou&quot; &#124; &quot;Revenge of the Manitou&quot;)</title>
		<link>http://www.willscheck.de/willshort/masterton-graham-1975-1979-der-manitou-die-ruckkehr-des-manitou-the-manitou-revenge-of-the-manitou</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 12:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch (L-N)]]></category>

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	<category>Graham Masterton</category>
	<category>Naturreligion</category>
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		<description><![CDATA[Zwei von vielen Horror-Erzählungen, die auf dem popkulturellem Halbwissen über religiöse Grundzüge von fast ausgerotteten Volksstämmen basieren; mal wieder werden vorchristliche Geister und Götter zur späten Rache an den &#8216;weißen&#8217; Eindringlingen beschworen. Hätte Masterton nicht solch eine lockere Schreibe und hätte er die Rückkehr des Manitou nicht auf die Lovecraft&#8217;sche Fake-Mythologie bezogen, so wären diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei von vielen Horror-Erzählungen, die auf dem popkulturellem Halbwissen über religiöse Grundzüge von fast ausgerotteten Volksstämmen basieren; mal wieder werden vorchristliche Geister und Götter zur späten Rache an den &#8216;weißen&#8217; Eindringlingen beschworen.</p>
<p>Hätte Masterton nicht solch eine lockere Schreibe und hätte er die <strong>Rückkehr des Manitou</strong> nicht auf die Lovecraft&#8217;sche Fake-Mythologie bezogen, so wären diese beiden Taschenbücher wohl unerträglich blöde und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Racialism">rassialistisch</a>.</p>
<p>So hingegen sind sie lesbarer Pulphorror für zwischendurch, deren Fakten und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Factoid">Faktoide</a> über den Glauben der nordamerikanischen Ureinwohner man bei Bedarf jedoch besser in glaubwürdigen Sachbüchern gegenchecken sollte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Laymon, Richard (1999)&#160;&quot;Come Out Tonight&quot;</title>
		<link>http://www.willscheck.de/willshort/laymon-richard-1999-come-out-tonight</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 22:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch (L-N)]]></category>

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	<category>Richard Laymon</category>
	<category>Psychopath</category>
	<category>Los Angeles</category>
	<category>coming of age</category>
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		<description><![CDATA[Der von hastigen Handgesten begleitete Elevatorpitch für die Verfilmung dieses Romanes würde mit der Beschreibung &#187;Stellen Sie sich eine Mischung aus Breakfast Club und Henry &#8211; Portrait of a Serial Killer vor.&#171; beginnen, im fassungslosen Schweigen des angesprochenen Produzenten versickern und wahrscheinlich würde der Drehbuchautor beim nächstbesten Stockwerk aussteigen, um diesem Schweigen zu entfliehen. Außer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der von hastigen Handgesten begleitete Elevatorpitch für die Verfilmung dieses Romanes würde mit der Beschreibung</p>
<blockquote><p>&raquo;Stellen Sie sich eine Mischung aus <strong>Breakfast Club</strong> und <strong>Henry &#8211; Portrait of a Serial Killer</strong> vor.&laquo;</p></blockquote>
<p>beginnen, im fassungslosen Schweigen des angesprochenen Produzenten versickern und wahrscheinlich würde der Drehbuchautor beim nächstbesten Stockwerk aussteigen, um diesem Schweigen zu entfliehen.</p>
<p>Außer vielleicht, der Produzent ist Quentin Tarantino. In diesem Fall stünden die Chancen sicherlich nicht schlecht, dass der ihm allein deshalb Geld in die Hand drückt, weil der Autor diesen Stoff verfilmt sehen will.</p>
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