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	<title>Willshort: Das Willscheck.de-Weblog &#187; Film</title>
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	<description>Hier geht es um Filme, Bücher und dergleichen.</description>
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		<title>&quot;Streets of London&quot;&#160;&quot;Kidulthood&quot;&#160;Menhaj Huda (2006)</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 08:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film (S)]]></category>

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	<category>Menhaj Huda</category>
	<category>Jugendgewalt</category>
	<category>Misanthropie</category>
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		<description><![CDATA[Eine Filmgattung, bei der ich nie weiß, welche Agenda die Macher verfolgen, ist die des Jugenddramas. Wollen sie schockieren, aufrütteln, dokumentieren oder schnelle Euro verdienen? Keine Ahnung. Jedenfalls locken Filme über Problemjugendliche gleichermaßen die Erwachsenenwelt und die gezeigte Altersgruppe an &#8211; wenngleich auch aus abweichenden Gründen. (Ein ähnliches Begründungs-Konglomerat gehört sicherlich zum Pitching jedes glaubensbasierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Filmgattung, bei der ich nie weiß, welche Agenda die Macher verfolgen, ist die des Jugenddramas. Wollen sie schockieren, aufrütteln, dokumentieren oder schnelle Euro verdienen? Keine Ahnung. Jedenfalls locken Filme über Problemjugendliche gleichermaßen die Erwachsenenwelt und die gezeigte Altersgruppe an &ndash; wenngleich auch aus abweichenden Gründen. (Ein ähnliches Begründungs-Konglomerat gehört sicherlich zum Pitching jedes glaubensbasierten Horrorfilms.)</p>
<p>Ghettokids, Crashkids, Kinder vom Bahnhof Zoo und Kids im allgemeinen sind in solchen Filmen dauergeil und stets bereit auf Gewalt; entweder, um sie auszuteilen oder einzustecken. Mobbing, Drogenkonsum, schneller Sex und drastische Musik gehören zu ihrem Leben. Und auch dieser Streifen bietet all das plus die Selbsttötung einer Gemarterten innerhalb der ersten halben Stunde.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mich dazu entschlossen, die Filmhandlung bereits zu kennen, ohne es tatsächlich zu tun, und <strong>&quot;Streets of London&quot;</strong> nicht weiterzuschauen. Wer Zeit sparen will, ohne jedoch auf visualisiertes &#8216;Der Mensch ist des Menschen Wolf&#8217; zu verzichten, greift zu <strong><em>&quot;Les temps morts&quot;</em></strong> (René Laloux, 1964), denn der ist binnen einer knappen Viertelstunde Laufzeit zeitlos misanthropisch.</p>
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		<title>&quot;2012&quot;&#160;Roland Emmerich (2009)</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 23:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film (0-9)]]></category>

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	<category>Roland Emmerich</category>
	<category>Weltuntergang</category>
	<category>2012</category>
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		<description><![CDATA[Erst kürzlich hat die NASA &#34;2012&#34; zum Film mit dem absurdesten Wissenschaftsunterbau gewählt. Was mir als Fan von Roland Emmerichs Effektegeballer herzlich egal ist; sowieso sind die Voraussetzungen der meisten Genrefilme Humbug, ohne dass sie deshalb (bzw. einzig deshalb) schlecht wären. Also tretet ein und seht, wie Städte auseinanderbrechen, Berge versinken und ein Nationalpark explodiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst kürzlich hat die NASA <strong><em>&quot;2012&quot;</em></strong> zum Film mit dem absurdesten Wissenschaftsunterbau gewählt. Was mir als Fan von Roland Emmerichs Effektegeballer herzlich egal ist; sowieso sind die Voraussetzungen der meisten Genrefilme Humbug, ohne dass sie deshalb (bzw. einzig deshalb) schlecht wären. Also tretet ein und seht, wie Städte auseinanderbrechen, Berge versinken und ein Nationalpark explodiert, und die Protagonisten von einem Spielberg/Jackson/Cameron-Setpiece/Plotpoint zum nächsten hetzen.</p>
<p>Wer nun meint, es sei ganz ausgeschlossen, wenn eine untrainierte Familie all das Gebotene übersteht, vergisst, dass die Drehbuchautoren Emmerich und Kloser alle Überlebenden befragt und sich die für ihren Geschmack beste Geschichte herausgesucht haben. Ein anderes Autorenteam hätte vielleicht das Biopic eines tibetanischen Werftarbeiters geschrieben.</p>
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		<title>&quot;Inglourious Basterds&quot;&#160;Quentin Tarantino (2009)</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 10:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film (I-K)]]></category>

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	<category>Quentin Tarantino</category>
	<category>Faschismus</category>
	<category>Norman Spinrad</category>
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		<description><![CDATA[Spielfilme über Nazideutschland sind die Antithese zu Godwin&#8217;s Law: sie befeuern Feuilletons und mehrseitige Internetforen-Diskussionen. Es versteht sich von selbst, dass man sie ebensogern mit Filmpreisen überhäuft. Erschwerend kommt bei &#34;Inglourious Basterds&#34; hinzu, dass der weltbekannte Autorenfilmer Quentin Tarantino einen Film gedreht hat, der nicht auf Fakten basiert, sondern sozusagen &#8216;inspired by WW2&#8242; ist. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spielfilme über Nazideutschland sind die Antithese zu Godwin&#8217;s Law: sie befeuern Feuilletons und mehrseitige Internetforen-Diskussionen. Es versteht sich von selbst, dass man sie ebensogern mit Filmpreisen überhäuft.</p>
<p>Erschwerend kommt bei <strong>&quot;Inglourious Basterds&quot;</strong> hinzu, dass der weltbekannte Autorenfilmer Quentin Tarantino einen Film gedreht hat, der nicht auf Fakten basiert, sondern sozusagen &#8216;inspired by WW2&#8242; ist. Das sorgte bereits lange vor dem Filmstart für Verwirrung: Wie kann er nur? Was wird das bloß? Eli Roth hat mehr als nur ein Cameo?!</p>
<p>(Die Antworten: Weil er&#8217;s drauf hat. Dialoglastig. Ja, warum nicht?)</p>
<p>Bereits mehrmals habe ich gelesen, dass Christoph Waltz den Hans Landa mit beeindruckender Glaubwürdigkeit spielt. Nur las ich bislang noch nirgendwo, dass diese Figur sicherlich recht einfach zu spielen ist, obwohl es eigentlich auf der Hand liegt, denn Landa und der Linguistik-Nazi Dieter Hellstrom (August Diehl) sind die durch Fangfragen Spannung erzeugenden Mittler zwischen Publikum und Verdächtigen. Zumal Landa und Hellstrom die Protagonisten nicht bloß auf Ungereimtheiten abklopfen, sondern (genau wie wir) bereits von Szenenbeginn an wissen, was bekannt werden wird, sobald die Befragten über Ungereimtheiten zu stolpern anfangen.</p>
<p>Apropos Hellstrom: Leider hat Tarantino die zwar popkulturhaltige, aber ansonsten nutzlose Kellerkneipen-Szene mitverfilmt, statt den Kniff aus <strong>&quot;Reservoir Dogs&quot;</strong> anzuwenden, vom vorhergehenden Gespräch der Basterds direkt zum Verhör beim Tierarzt zu springen. Vor allem, weil die meisten Szenen in <strong>&quot;Inglourious Basterds&quot;</strong> Verhöre sind.</p>
<p>Die Mischung aus Filmgenre und Epoche bringt es mit sich, dass selbst noch harmlose Gesellschaftsspiele einen bedrohlichen Unterton haben. Die Gefahr geht nicht von einer unter dem Tisch tickenden Bombe aus, sondern von Uniformstil und Rangabzeichen der Personen in Rufweite. Die Nervenstärke der mit Nazis konfrontierten Untergrundkämpfer ist also durchaus mit einem Zündmechanismus vergleichbar; statt einer tickenden Uhr sagt uns die Körpersprache der Befragten, wann die Bombe platzt. Erst im Finale setzt Tarantino dieses hitchcock&#8217;sche Beispiel für <em>Suspense</em> in Form von Zeitbomben (und verbleibender Filmrollenzahl) im großen Stil wortwörtlich um.</p>
<p>Was mich direkt zur bemerkenswertesten Aussage bringt: Autoren sind Mörder und das Publikum ist anstiftender Mittäter!</p>
<p>Der Kriegsfilm-im-Film <strong>&quot;Stolz der Nation&quot;</strong>, den Tarantino auch uns vorführt, besteht größtenteils aus Aufnahmen der vom heldenhaften Scharfschützen tödlich getroffen zu Boden stürzenden Soldaten. Wir ekeln uns vor der lauthalsen Schadenfreude der im Kinosaal versammelten Nazis und freuen uns auf ihren wohlverdienten Flammentod. Schließlich haben wir vom Freund eines Freundes gehört, dass mindestens Hitler zu Klump geschossen wird, und uns bereits dank des Trailers darauf eingestellt, dass <strong>&quot;Inglourious Basterds&quot;</strong> wohl eine von vielen filmgewordenen Rachephantasien ist.</p>
<p>Es ist nur so: Tarantino verweigert sich diesem Spiel spätestens in den letzten Filmminuten, und gibt dem internationalen Filmpublikum, vertreten durch Hans Landa, stattdessen sein Meisterwerk mit auf den weiteren Lebensweg.</p>
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		<title>&quot;Zombieland&quot;&#160;Ruben Fleischer (2009)</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 22:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film (V-Z)]]></category>

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	<category>Ruben Fleischer</category>
	<category>Zombie</category>
	<category>Roadmovie</category>
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		<description><![CDATA[Leider habe ich nicht gezählt, wie oft ich dann doch habe schmunzeln müssen, während ich diese wohl zu den Komödien zählende Filmfassung der zombieverseuchten Postapokalypse sah, aber es hat nicht gereicht, um den Ärger über die sorglos handelnden Menschen und andere idiotische Storyelemente zu verdrängen. Bereits im ersten Filmdrittel geschieht nämlich allerhand dummes Zeug einzig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider habe ich nicht gezählt, wie oft ich dann doch habe schmunzeln müssen, während ich diese wohl zu den Komödien zählende Filmfassung der zombieverseuchten Postapokalypse sah, aber es hat nicht gereicht, um den Ärger über die sorglos handelnden Menschen und andere idiotische Storyelemente zu verdrängen. Bereits im ersten Filmdrittel geschieht nämlich allerhand dummes Zeug einzig der Originalität wegen.</p>
<p>So zum Beispiel hätte das falschspielende Kennenlernen der ProtagonistInnen im Supermarkt den Tod (durch Schießerei) aller Beteiligten bedeutet &ndash; oder zumindest ihren Gesundheitszustand rapide verschlechtert. Herausgekommen wäre in diesem Un-Fall aber vermutlich eine wiedersehenswerte Endzeitfiktion, statt eine von vielen halbdurchdachten Genrekomödien, deren Hauptattraktionen Splatterelemente und Kameraführung sind.</p>
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		<title>&quot;Bad Boys II&quot;&#160;Michael Bay (2003)</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 00:41:14 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Film (A-C)]]></category>

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	<category>Michael Bay</category>
	<category>buddymovie</category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich habe ich &#34;Bad Boys 2&#34; nur geschaut, weil er in &#34;Hot Fuzz&#34; mehrfach erwähnt wird. Leider, denn es stellte sich heraus, dass dieses Buddymovie eigentlich niemand (außerhalb der Filmindustrie) braucht. Die Story ist ein blei- und explosionsreicher Zweikampf zwischen in der Halblegalität agierenden Schnellquatsch-Cops und einem Drogenbaron, der im großen Stil XTC-Pillen an neonfarbene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich habe ich <strong><em>&quot;Bad Boys 2&quot;</em></strong> nur geschaut, weil er in <strong><em>&quot;Hot Fuzz&quot;</em></strong> mehrfach erwähnt wird. Leider, denn es stellte sich heraus, dass dieses Buddymovie eigentlich niemand (außerhalb der Filmindustrie) braucht.</p>
<p>Die Story ist ein blei- und explosionsreicher Zweikampf zwischen in der Halblegalität agierenden Schnellquatsch-Cops und einem Drogenbaron, der im großen Stil XTC-Pillen an neonfarbene ClubgängerInnen verkauft: Um das Partyvolk vor Dehydration und Kreislaufkollaps zu retten, schießen sich Reggie Hammond und Axel Foley durch eine Armee von Unterschurken, werden dabei mit Autos und Leichen beworfen, plätten während der den Filmausklang einleitenden Verfolgungsjagd eine kubanische Armensiedlung, und kloppen Sprüche und KuKluxKlansmen.</p>
<p>Alles in allem einer der schlechteren Michael-Bay-Streifen.</p>
<p>Doch eines ist mir durch <strong><em>&quot;Bad Boys II&quot;</em></strong> klar geworden: den <strong><em>&quot;Miami Vice&quot;</em></strong>-Kinofilm und so ziemlich jeden weiteren im us-amerikanischen Drogenermittlermilieu spielenden Actionkracher kann ich für die nächsten zwanzig Jahre guten Gewissens übergehen; dieses Subgenre ist derzeit toter als Romeros Zombies.</p>
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		<title>&quot;Operation: Kingdom&quot;&#160;&quot;The Kingdom&quot;&#160;Peter Berg (2007)</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 09:04:06 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Film (O-R)]]></category>

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	<category>Peter Berg</category>
	<category>Saudi Arabien</category>
	<category>Terrorismus</category>
	<category>Kathryn Bigelow</category>
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		<description><![CDATA[Es liegt vermutlich an des Kingdoms spielfilmtypischerem Handlungsbogen inklusive Schießerei-Showdown, dass ihm weitaus weniger Liebe zuteil wurde als Kathryn Bigelows gut zwei Jahre jüngerem &#34;The Hurt Locker&#34;. Denn beide Filme haben ein Wüstenstaat-Setting, bombende Fanatiker sind das Feindbild, und der Kampf der Held(Inn)en ist end- und aussichtslos. Lösungen bieten Berg und Bigelow nicht, doch zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es liegt vermutlich an des Kingdoms spielfilmtypischerem Handlungsbogen inklusive Schießerei-Showdown, dass ihm weitaus weniger Liebe zuteil wurde als Kathryn Bigelows gut zwei Jahre jüngerem <strong><em>&quot;The Hurt Locker&quot;</em></strong>. Denn beide Filme haben ein Wüstenstaat-Setting, bombende Fanatiker sind das Feindbild, und der Kampf der Held(Inn)en ist end- und aussichtslos.</p>
<p>Lösungen bieten Berg und Bigelow nicht, doch zumindest haben sie die derzeit herrschende Pattsituation im Kampf der Kulturen dokumentiert, und ersparen künftigen SchülerInnen-Generationen somit den Griff zur kriegstechnisch längst veralteten <strong>&quot;Im Westen nichts Neues&quot;</strong>-Verfilmung.</p>
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		<title>&quot;Sunburst&quot; &#124; &quot;Slashed Dreams&quot;&#160;James Polakof (1975)</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 09:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film (S)]]></category>

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	<category>Robert Englund</category>
	<category>Vergewaltigung</category>
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		<description><![CDATA[Glücklicherweise ist &#34;Sunburst&#34; auf den letzten Metern nicht zu jenem Vergeltungsquark geronnen, zu dem er ebenfalls hätte werden können. Stattdessen ist die dem von Hinterwäldlern überwältigten Pärchen präsentierte Lösung ein quasireligiös umschriebenes &#187;Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, mach&#8217; Limonade!&#171;, was in diesem Einzelfall durchaus Sinn ergibt. (via Internet Archive)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glücklicherweise ist <strong><em>&quot;Sunburst&quot;</em></strong> auf den letzten Metern nicht zu jenem Vergeltungsquark geronnen, zu dem er ebenfalls hätte werden können. Stattdessen ist die dem von Hinterwäldlern überwältigten Pärchen präsentierte Lösung ein quasireligiös umschriebenes &raquo;Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, mach&#8217; Limonade!&laquo;, was in diesem Einzelfall durchaus Sinn ergibt. <em>(via <a href="http://www.archive.org/details/SlashedDreams_658">Internet Archive</a>)</em></p>
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		<title>&quot;Kikis kleiner Lieferservice&quot;&quot;Majo no Takkyūbin&quot;Hayao Miyazaki (1989)</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 22:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film (I-K)]]></category>

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	<category>Hayao Miyazaki</category>
	<category>Studio Ghibli</category>
	<category>Spedition</category>
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		<description><![CDATA[&#34;Kikis kleiner Lieferservice&#34; ist ein japanischer Zeichentrickfilm, der, basierend auf einer absurden Grundvoraussetzung, bis zum Abspann eine vor wunderschönen Kulissen stattfindende westlich-wertkonservative Liebesromanhandlung herunterspult. Kiki ist nämlich eine Hexe, die einzig dank ihrer Fähigkeit, mit einem Besen herumzufliegen, als Hexe bezeichnet wird, und &#34;Kikis kleiner Lieferservice&#34; ist ein auf Mädchen zugeschnittenes Halbmärchen im Stile der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&quot;Kikis kleiner Lieferservice&quot;</strong> ist ein japanischer Zeichentrickfilm, der, basierend auf einer absurden Grundvoraussetzung, bis zum Abspann eine vor wunderschönen Kulissen stattfindende westlich-wertkonservative Liebesromanhandlung herunterspult.</p>
<p>Kiki ist nämlich eine Hexe, die einzig dank ihrer Fähigkeit, mit einem Besen herumzufliegen, als Hexe bezeichnet wird, und <strong>&quot;Kikis kleiner Lieferservice&quot;</strong> ist ein auf Mädchen zugeschnittenes Halbmärchen im Stile der <strong><em>&quot;Twilight&quot;</em></strong>-Serie (mit ihren bis zur Nutzlosigkeit uminterpretierten Vampiren und Werwölfen).</p>
<p>Etwas Gutes hat der Film allerdings zu bieten: Das Setdesign ist dermaßen wohnlich, dass es durchaus dazu taugt, Stadtplanern mit der Bitte vorgeführt zu werden, realexistierende Städte allmählich dieser Vorlage anzunähern. </p>
<p>Kikis Groschenromanwelt kommt nämlich jener &#8216;guten alten Zeit&#8217; ziemlich nahe, von der alle Gegenwartsmüden gerne reden. Und das nicht nur des gewachsenen Stadtbildes wegen, sondern auch des lockeren Umgangs mit (z.B.) Sicherheitsbestimmungen. Oder wo sonst ist es noch üblich, dass Jugendliche mit Rostlauben durch die Stadt fahren oder sogar eigene Flugzeuge bauen? Eben.</p>
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		<item>
		<title>&quot;Irréversible&quot;Gaspar Noé (2002)</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 22:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film (I-K)]]></category>

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	<category>Gaspar Noe</category>
	<category>Vincent Cassel</category>
	<category>Rache</category>
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		<description><![CDATA[Ich muss verflucht schlecht drauf gewesen sein am Tag der &#34;Irréversible&#34;-Sichtung, denn mein Interesse an diesem sogenannten Meisterwerk sank bereits innerhalb der ersten Viertelstunde auf unter Null &#8211; also in den Bereich der Verrisslaune. Deshalb sprang ich gleich hinüber zum en.Wikipedia-Artikel, wo ich die anstehende Filmhandlung las, &#34;Wozu wurde diese Story verfilmt?&#34; dachte, den Mediaplayer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss verflucht schlecht drauf gewesen sein am Tag der <strong><em>&quot;Irréversible&quot;</em></strong>-Sichtung, denn mein Interesse an diesem sogenannten Meisterwerk sank bereits innerhalb der ersten Viertelstunde auf unter Null &#8211; also in den Bereich der Verrisslaune. Deshalb sprang ich gleich hinüber <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Irr%C3%A9versible">zum en.Wikipedia-Artikel</a>, wo ich die anstehende Filmhandlung las, &quot;Wozu wurde diese Story verfilmt?&quot; dachte, den Mediaplayer wegklickte und meinen Rechner die DVD wieder ausspucken ließ.</p>
<p>Denn <strong><em>&quot;Irréversible&quot;</em></strong> ist ein filmlanger <strong><em>&quot;Taxi Driver&quot;</em></strong>-Showdown, dessen Zeitlinien-Gimmick samt Handlungsverlauf an <strong><em>&quot;Memento&quot;</em></strong> erinnert(!) und bei dem das Kamerakind wohl das Böse aus <strong><em>&quot;Evil Dead&quot;</em></strong> war. Die Vorstellung, wie die prätentiöse Kameraführung wohl am Set ausgesehen hat, lässt mich noch immer grinsen.</p>
<p>Ach ja: Hätte Noé seine Rückwärtserzählung konsequent angewendet, ginge <strong><em>&quot;Irréversible&quot;</em></strong> mit einer Nahaufnahme des Protagonisten los, der wegen einer Affekthandlung freigesprochen wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&quot;Galaxy Invader, The&quot;&#160;Don Dohler (1985)</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 22:35:02 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Film (G-H)]]></category>

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	<category>Don Dahler</category>
	<category>ausserirdisch</category>
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		<description><![CDATA[Mit jeder Minute gewinnt &#34;Galaxy Invader&#34; &#8211; halb (unfreiwillige?) Hommage an die Sciencefiction-Dutzendware der Fünfzigerjahre, halb Hinterwäldler-Familiendrama &#8211; im Rahmen seiner Möglichkeiten an Fahrt, ohne dass Handlung oder Showdown jedoch viel mit der wegen des Titels erwartbaren Prämisse zu tun hätten. Und spätestens, wenn die Abspanncredits rollen, ist sogar die Synthie-Musikuntermalung ertragbar. (via Internet Archive)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit jeder Minute gewinnt <strong><em>&quot;Galaxy Invader&quot;</em></strong> &#8211; halb (unfreiwillige?) Hommage an die Sciencefiction-Dutzendware der Fünfzigerjahre, halb Hinterwäldler-Familiendrama &#8211; im Rahmen seiner Möglichkeiten an Fahrt, ohne dass Handlung oder Showdown jedoch viel mit der wegen des Titels erwartbaren Prämisse zu tun hätten. Und spätestens, wenn die Abspanncredits rollen, ist sogar die Synthie-Musikuntermalung ertragbar.</p>
<p>(via <a href="http://www.archive.org/details/GalaxyInvader">Internet Archive</a>)</p>
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