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	<title>Willshort: Das Willscheck.de-Weblog &#187; Sachbuch</title>
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	<description>Hier geht es um Filme, Bücher und dergleichen.</description>
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		<title>Evanier, Mark (2008)&#160;&quot;Kirby: King of Comics&quot;</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 08:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch (A-J)]]></category>

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	<category>Jack Kirby</category>
	<category>Hansrudi Waescher</category>
	<category>Osamu Tezuka</category>
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		<description><![CDATA[Eben habe ich das Spiegel.de-Interview mit Andreas C. Knigge gelesen, in welchem er den beeindruckenden Fakt erwähnt, &#187;dass Wäscher manchmal an einem Tag ein ganzes Heft zeichnete, weil er vier wöchentlich erscheinende Serien gleichzeitig hatte.&#171; Knigge schließt daraus, Hansrudi Wäscher wäre deshalb &#187;vielleicht sogar der produktivste Comic-Zeichner aller Zeiten&#171;. Doch das bezweifle ich. Schließlich wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben habe ich das <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,770154,00.html" title="SpOn: Knigge über Wäscher">Spiegel.de-Interview mit Andreas C. Knigge</a> gelesen, in welchem er den beeindruckenden Fakt erwähnt, &raquo;dass Wäscher manchmal an einem Tag ein ganzes Heft zeichnete, weil er vier wöchentlich erscheinende Serien gleichzeitig hatte.&laquo; Knigge schließt daraus, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hansrudi_W%C3%A4scher" title="wiki: Hansrudi Wäscher">Hansrudi Wäscher</a> wäre deshalb &raquo;vielleicht sogar der produktivste Comic-Zeichner aller Zeiten&laquo;.</p>
<p>Doch das bezweifle ich. Schließlich wird in <strong><em>&quot;Kirby – King of Comics&quot;</em></strong> und <strong><em>&quot;God of comics. Osamu Tezuka and the creation of post World War II manga&quot;</em></strong> (Natsu O. Power, 2009) Ähnliches berichtet. Alle drei – und weltweit viele andere – Künstler haben rund um die Uhr gezeichnet, um Geld zu verdienen; etliche Sammelbände in dutzenden Sprachen beweisen das. Wahrscheinlich also sollte Knigges Wäscher-Biografie den Untertitel <em>Baron der Bildergeschichte</em> tragen. Wenn schon Superlativ, dann der passende.</p>
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		<title>Tschukowski, Kornej (1968)&#160;&quot;Kinder von 2 bis 5&quot; (&quot;От двух до пяти&quot;)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 00:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch (S-Z)]]></category>

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	<category>Kindermund</category>
	<category>Sowjetunion</category>
	<category>Propaganda</category>
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		<description><![CDATA[Wer schon einmal Elternzeitschriften oder das &#34;Reader&#8217;s Digest&#34;-Magazin durchgeblättert hat, kennt die Rubrik Kindermund: lustige Sprüche und unfreiwilliger Wortwitz werden abgedruckt und sollen für Amüsement sorgen. Tschukowski hingegen nimmt die kindlichen Aphorismen sehr ernst, fügt dementsprechend auch Erklärungen hinzu und rundet die &#8216;Kindermund&#8217;-Sammlung mit eigenen Beiträgen ab. Das Besondere an dieser Textsammlung ist nun, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon einmal Elternzeitschriften oder das <strong><em>&quot;Reader&#8217;s Digest&quot;</em></strong>-Magazin durchgeblättert hat, kennt die Rubrik <em>Kindermund</em>: lustige Sprüche und unfreiwilliger Wortwitz werden abgedruckt und sollen für Amüsement sorgen. Tschukowski hingegen nimmt die kindlichen Aphorismen sehr ernst, fügt dementsprechend auch Erklärungen hinzu und rundet die &#8216;Kindermund&#8217;-Sammlung mit eigenen Beiträgen ab.</p>
<p>Das Besondere an dieser Textsammlung ist nun, dass die niedergeschriebenen O-Töne aus der Sowjetunion stammen und teilweise stark politisiert sind. Das Kapitel <em>Die neue Zeit und die Kinder</em> etwa ist gänzlich dem Lob auf erfolgreiche politische Erziehung gewidmet, und vor allem die &ndash; im Buch unbeantwortet bleibende &ndash; Frage<br />
<blockquote>&raquo;Ist es wahr, dass in Amerika alle Stühle elektrisch sind?&laquo;</p></blockquote>
<p> zeugen von einer Epoche übelsten antiwestlichen Agitprops. (Wobei ich mir sicher bin, in us-amerikanischen Sammlungen dieser Zeit Entsprechendes zu finden.)</p>
<p>Im aus seinen Zeitschriftenbeiträgen der Dreißiger bis Fünfzigerjahre bestehenden Fachtext-Teil namens <em>Der Kampf um das Märchen</em> zerpflückt Tschukowski Beschwerdebriefe, die ihm &ndash; einem Übersetzer und Herausgeber europäischer Märchen und Sagen &ndash; übereifrige Kommunisten geschrieben haben, die der Meinung waren, allzu offensichtlich fiktionale Texte würden den &raquo;Kindern der neuen Zeit&laquo; nur Lügen und Unfug beibringen. (z.B.: Mücken können keine Fliegen heiraten! Märchen verklären Ungeziefer! Und dieser Münchhausen erst!)</p>
<p>Lange Zusammenfassung, kurzer Sinn: Parallelen zur gleichzeitig stattfindenden Hatz besorgter Bürger der westlichen Welt auf Schmutz- und Schundhefte sind offensichtlich, genauso wie die in beiden Hemisphären Wirkung zeigende Indoktrination der Zwei- bis Fünfjährigen mit &#8216;erwachsenen&#8217; Themen.</p>
<p>So etwa gleichen die Meinungen der Leserbriefeschreiber denen der Antagonisten aus Ray Bradburys <strong><em>&quot;The Martian Chronicles&quot;</em></strong> -Episode <em>Usher II</em>. Und Stephen King berichtet in <strong><em>&quot;Danse Macabre&quot;</em></strong>, dass die Meldung vom Sputnik (1957) ihn in einen Schockzustand versetzte; da war er zwar erst zehn Jahre alt, aber vollgepumpt mit Erzählungen über Die Rote Gefahr.</p>
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		<title>Staeck, Klaus (1988/&#8217;91)&#160;&quot;Plakate&quot;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 06:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch (S-Z)]]></category>

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	<category>Klaus Staeck</category>
	<category>Plakatkunst</category>
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		<description><![CDATA[Bevor Bernd und Anonymous lustige, demotivierende oder nachdenklichmachende image macros zu liefern begannen, und Adbuster großflächige Werbeträger mit Farbspray und Teppichmessern bearbeiteten, gab es siebgedruckte Plakate mit sozialkritischen Botschaften. Zum Beispiel jene Klaus Staecks, an deren hohem Niveau und weit offenen Text-Bild-Scheren sich politische Aktivisten viele gute Beispiele nehmen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor Bernd und Anonymous lustige, demotivierende oder nachdenklichmachende <em>image macros</em> zu liefern begannen, und Adbuster großflächige Werbeträger mit Farbspray und Teppichmessern bearbeiteten, gab es siebgedruckte Plakate mit sozialkritischen Botschaften. Zum Beispiel jene Klaus Staecks, an deren hohem Niveau und weit offenen Text-Bild-Scheren sich politische Aktivisten viele gute Beispiele nehmen können.</p>
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		<title>Mikul, Chris (1999)&#160;&quot;Bizarrism&quot;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 06:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch (K-R)]]></category>

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	<category>Chris Mikul</category>
	<category>fringe</category>
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		<description><![CDATA[Ein Nachteil, den es mit sich bringt, solche Bücher zu lesen, ist, dass man Smalltalkthemen aufschnappt, die sich eigentlich nur im Internet ohne Furcht vor Gesichtsverlust diskutieren lassen. Zum Beispiel das Familiendrama eines Freakshow-Hummermenschen. Wobei man eigentlich diese und andere Sammlungen seltsamer Fakten an sämtliche Verwandte verteilen sollte, die der Meinung sind, dass früher alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Nachteil, den es mit sich bringt, solche Bücher zu lesen, ist, dass man Smalltalkthemen aufschnappt, die sich eigentlich nur im Internet ohne Furcht vor Gesichtsverlust diskutieren lassen. Zum Beispiel das Familiendrama <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Grady_Stiles">eines Freakshow-Hummermenschen</a>. Wobei man eigentlich diese und andere Sammlungen seltsamer Fakten an sämtliche Verwandte verteilen sollte, die der Meinung sind, dass früher alles besser war und überhaupt.</p>
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		<title>Klosterman, Chuck (2004)&#160;&quot;Sex, Drugs, and Cocoa Puffs&quot;</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 22:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch (K-R)]]></category>

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	<category>Chuck Klosterman</category>
	<category>Popkultur</category>
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		<description><![CDATA[Den Essay über die Lakers-Celtics-Rivalität habe ich größtenteils überflogen, weil mich das Thema nicht tangiert, aber die übrigen Beiträge (unter anderem über das &#8216;geleakte&#8217; Pam/Tommy-Video und die MTV-Show The Real World) sind amüsante und medienkritikreiche Kurztrips durch die Popkultur der zurückliegenden Jahrhundertwende. Vermutlich sollte ich dieses Buch von nun an jedes Jahrzehnt erneut lesen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Essay über die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lakers%E2%80%93Celtics_rivalry">Lakers-Celtics-Rivalität</a> habe ich größtenteils überflogen, weil mich das Thema nicht tangiert, aber die übrigen Beiträge (unter anderem über das &#8216;geleakte&#8217; Pam/Tommy-Video und die MTV-Show <em>The Real World</em>) sind amüsante und medienkritikreiche Kurztrips durch die Popkultur der zurückliegenden Jahrhundertwende. Vermutlich sollte ich dieses Buch von nun an jedes Jahrzehnt erneut lesen, um der guten alten Zeit zu gedenken, als Realitysoaps und Promi-Sextapes noch der heiße Scheiß waren.</p>
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		<title>Strömberg, Fredrik (2010)&#160;&quot;Comic Art Propaganda&quot;</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 22:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch (S-Z)]]></category>

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	<category>Fredrik Stroemberg</category>
	<category>Propaganda</category>
	<category>Comic</category>
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		<description><![CDATA[Die wichtigste Erkenntnis dieses allumfassenden Überblicks ist nicht etwa, dass Propaganda in Comicform auch heutzutage noch gedruckt und verteilt wird &#8211; so zum Beispiel die Chick-Tracts &#8211;, sondern ist der Hinweis auf die Beschränkungen dieses Mediums: Nicht erst mit tendenziöser Befüllung von Sprechblasen beginnt die Verführung der Unschuldigen, sondern die SchöpferInnen wohl der meisten Comics [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigste Erkenntnis dieses allumfassenden Überblicks ist nicht etwa, dass Propaganda in Comicform auch heutzutage noch gedruckt und verteilt wird &ndash; so zum Beispiel die Chick-Tracts &ndash;, sondern ist der Hinweis auf die Beschränkungen dieses Mediums: Nicht erst mit tendenziöser Befüllung von Sprechblasen beginnt die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Seduction_of_the_Innocent">Verführung der Unschuldigen</a>, sondern die SchöpferInnen wohl der meisten Comics versuchen, ihr Publikum bereits durch die Charakterdesigns und die Wahl der Bildinhalte in die &#8216;richtige&#8217; Richtung zu weisen.</p>
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		<title>Jordan, Michael (2009)&#160;&quot;Vom Alltäglichen zum Besonderen. Bilder auf den Punkt gebracht&quot;</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 23:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch (A-J)]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Jordan hat es geschafft, ein Sachbuch über Digitalfoto-Nachbearbeitung zu schreiben, dessen Tipps zwar immer wieder Kombinationen aus Umwandlung von Farbe zu Schwarzweiß, Beschneiden, Wegstempeln von Sensordreck und partiellem Nachschärfen sind, das sich aber dank der die Fotos ergänzenden Anekdoten wegen dennoch nicht als Fehlgriff erwiesen hat. Zumindest nicht, weil mein Griff ins Regal einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Jordan hat es geschafft, ein Sachbuch über Digitalfoto-Nachbearbeitung zu schreiben, dessen Tipps zwar immer wieder Kombinationen aus <em>Umwandlung von Farbe zu Schwarzweiß</em>, <em>Beschneiden</em>, <em>Wegstempeln von Sensordreck</em> und <em>partiellem Nachschärfen</em> sind, das sich aber dank der die Fotos ergänzenden Anekdoten wegen dennoch nicht als Fehlgriff erwiesen hat. Zumindest nicht, weil mein Griff ins Regal einer gut sortierten Stadtbibliothek geschah.</p>
<p>PS: Ich empfehle sowieso, das Geld nicht für Fotohandbücher, sondern für das aktuelle <a href="http://www.monochrom.at/mono/monochrom26-34/">Monochrom.at-Jahrbuch</a> oder die Neuerscheinungen obskurer Übersee-Kleinstverlage auszugeben.</p>
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		<item>
		<title>Staeck, Klaus (2004)&#160;&quot;Frohe Zukunft&quot;</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 23:03:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch (S-Z)]]></category>

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	<category>Klaus Staeck</category>
	<category>Bitterfeld</category>
	<category>Gentrifizierung</category>
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		<description><![CDATA[Am Ende dieses Bildbandes, erwähnt Staeck: &#187;Gelegentlich kam es vor, dass besonders gravierende Misstände [im Bitterfeld der Vorwendezeit] von einem Jahr auf das andere verschwunden waren, nachdem ich sie fotografiert hatte. Die allgegenwärtigen Sicherheitsorgane wollten möglicherweise den westlichen Beobachter auf diese Weise Lügen strafen.&#171; Und das, obwohl Staeck erstens bloß hässliche Architekturdetails schnappgeschossen, und zweitens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende dieses Bildbandes, erwähnt Staeck:</p>
<blockquote><p>&raquo;Gelegentlich kam es vor, dass besonders gravierende Misstände [im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitterfeld">Bitterfeld</a> der Vorwendezeit] von einem Jahr auf das andere verschwunden waren, nachdem ich sie fotografiert hatte. Die allgegenwärtigen Sicherheitsorgane wollten möglicherweise den westlichen Beobachter auf diese Weise Lügen strafen.&laquo;</p></blockquote>
<p>Und das, obwohl Staeck erstens bloß hässliche Architekturdetails schnappgeschossen, und zweitens auch in westdeutschen Städten wie Darmstadt oder Köln ähnliche Anblicke aufgezeichnet hat.</p>
<p>Nun ja, jedenfalls sind Staeck und <a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/sets/72157594266167205/">andere Schmutzfotografen</a> aus diesem Grund auch heutzutage noch ein klein wenig an den steigenden Mietpreisen vormals heruntergekommener Gegenden verantwortlich: Sie fotografieren Schandflecken, nach Veröffentlichung der Aufnahmen erklingt das Gebell getroffener Hunde, und die Flecken werden weggeputzt, was wiederum die Gegend aufwertet und so weiter. <a href="http://gentrificationblog.wordpress.com/">Möchtest du mehr wissen?</a></p>
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		</item>
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		<title>Rudolf, Ake (2008)&#160;&quot;Urban Guerrilla Protest&quot;</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 22:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch (K-R)]]></category>

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	<category>Ake Rudolf</category>
	<category>streetart</category>
	<category>adbusting</category>
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		<description><![CDATA[Zwar schrieb ich letztens, dass mich buchgewordene Weblogs &#8211; bzw. Sachbücher, deren Inhalt diesen Eindruck macht &#8211; eher verwundern und nicht zum Kauf reizen, so muss ich durchaus ergänzen, dass die &#8216;Ver-Buchung&#8217; einiger zeitgenössischer Themen dringend notwendig ist. Graffiti, Street-Art und ähnliche Guerrilla-Taktiken etwa sind würdige Themen. Und das nicht allein, weil die in Sammelbänden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar schrieb ich letztens, dass mich buchgewordene Weblogs &ndash; bzw. Sachbücher, deren Inhalt diesen Eindruck macht &ndash; eher verwundern und <a href="http://www.willscheck.de/willshort/sind-zeitgenoessische-fotografiesachbuecher-irrelevant">nicht zum Kauf reizen</a>, so muss ich durchaus ergänzen, dass die &#8216;Ver-Buchung&#8217; einiger zeitgenössischer Themen dringend notwendig ist.</p>
<p>Graffiti, Street-Art und ähnliche Guerrilla-Taktiken etwa sind würdige Themen. Und das nicht allein, weil die in Sammelbänden wie Ake Rudolfs <strong><em>&quot;UGP&quot;</em></strong> erläuterten Aktionen inspirierend sind, sondern bereits deshalb, weil gesprühte und geklebte Gesellschaftskritik oft illegal ist, und dementsprechend schnell überpinselt, abgerissen und entsorgt wird.</p>
<p>Eine Offline-Dokumentation solcher Aktionen tut also not, <a href="http://feynsinn.org/?p=1987">&raquo;damit die Nachwelt sieht, daß nicht alle so waren.&laquo;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sind zeitgenössische Fotografiesachbücher irrelevant?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 14:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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	<category>Digitalfotografie</category>
	<category>John Hedgecoe</category>
	<category>Netbook</category>
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		<description><![CDATA[Für mich jedenfalls sind sie es inzwischen. Vielen Dank an den mitp-Verlag, der so freundlich war, meinem Bloggerkollegen vier brandneue Probeexemplare zuzusenden, deren Durchsicht meine Vermutung zur Gewissheit werden ließ. &#8211; &#8211; &#8211; Michael Gelfert (2009): Fashion-Fotografie Da ich alles lieber fotografiere als in Pose geworfene Menschen in teuren Kleidern, beschränkt sich die Nützlichkeit dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich jedenfalls sind sie es inzwischen. Vielen Dank an den <a href="http://it-fachportal.de/de/home.html"><em>mitp</em>-Verlag</a>, der so freundlich war, <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/author/christian">meinem Bloggerkollegen</a> vier brandneue Probeexemplare zuzusenden, deren Durchsicht meine Vermutung zur Gewissheit werden ließ.</p>
<p>&ndash; &ndash; &ndash;</p>
<p><strong>Michael Gelfert (2009): Fashion-Fotografie</strong><br />
Da ich alles lieber fotografiere als in Pose geworfene Menschen in teuren Kleidern, beschränkt sich die Nützlichkeit dieses Buchs für mich (bislang noch?) in den Tipps zur stimmigen Lichtsetzung, sowie der Erkenntnis, dass nicht jedes Model in jeder Haltung gut aussieht.</p>
<p>Wer hingegen eigene Fashionshootings realisieren will, wird mit Sicherheit mehr als nur dieses Buch benötigen. Oder aber sowieso keines mehr. Denn die Sichtweise des Autors ist die eines Fotografen, der dem eigenen Geschmack vertraut, und bereits weiß, was er von Team und Models fordern kann. Schminktipps, oder Ratschläge zum Locationscouting, dem Einholen von Genehmigungen und dem Erkennen von eigenen und fremden Fehlern behandelt Gelfert beispielsweise nicht.</p>
<p>&ndash;</p>
<p><strong>Chris George (2. Aufl., 2009): Digitale Fotografie. Vom Einsteiger zum Profi<br />
<small>(The Book of Digital Photography)</small></strong></p>
<p>und</p>
<p><strong>Gerhart Zimmert / Beate Stipanits (2009): Digitale Naturfotografie. Tiere, Pflanzen, Strukturen, Landschaften</strong></p>
<p>Schöne und umfassende Sachbücher, die für alle Menschen empfehlenswert sind, die sich beim Erlernen der Grundlagen des digitalen Fotografierens nicht auf Wikipedia-Artikel, <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/category/browserfruits/">Fotoweblogs</a> und <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/alte-fotografie-sachbuecher">alte Sachbücher</a> verlassen möchten oder können.</p>
<p>&ndash;</p>
<p><strong>Jim Krause (2009): index foto-idee places. Ideen und Inspiration für kreative und eindrucksvolle Bilder<br />
<small>(Photo Idea Index: Places: Ideas and Inspiration for Creating Professional-Quality Images Using Standard Digital Equipment)</small></strong><br />
Mein erster Gedanke beim Durchblättern war, dass Jim Krause seinen Flickr-Account in Buchform hat sicherheitskopieren lassen. Und mein zweiter Gedanke war nicht viel besser und bezog sich auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für knapp dreißig Euro kann ich nämlich reichlich Filme leihen, um mich von ihren Standbildern inspirieren zu lassen.</p>
<p>&ndash; &ndash; &ndash;</p>
<p>Lustig übrigens, dass die beiden wichtigsten Argumente gegen <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/07/14/warum-ich-keine-fotozeitschriften-lese/">unzeitgemäße Trägermedien</a> deren Haptik (umblättern und Notizen) und Gemütlichkeit (auf dem Sofa lesen) sind. Argumente, die jedes <em>Netbook</em> entkräftet. Viele Sachbücher taugen eben nur noch für Gegenden ohne Strom und Internet.</p>
<p>Womit ich nicht geschrieben haben will, dass Bücher per se nutzlos sind. Nur halte ich es für unlogisch, Geld für gedruckte Werke auszugeben, wenn ich an vergleichbare (und noch dazu suchmaschinell aufbereitete) Inhalte nur den Bruchteil <em>eines</em> Buchpreises bezahle.</p>
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