Klee, Ernst (1995)
"Eine feine Gesellschaft. Soziale Wirklichkeit Deutschland"
Aus dem Vorwort: "Vielleicht begreifen einige, dass unsere eigene Lebensleistung wenig ist gegen die eines spastisch Gelähmten […], der gegen seinen zuckenden Körper, seine verwaschene Sprache und unsere Vorurteile vom erfolgreichen Menschen ankämpfen muss. Es gibt mehr Karrieremenschen als Menschen."
Sozial-Protokolle:
Eine Stadt – aus dem Rollstuhl betrachtet. Erfahrungen eines "freiwilligen Krüppels"
Sind Sie ein Gnom?
Der Traum der kleinen Menschen
Der Blinde und der Polizist
Im Café steht man nicht
Das gestohlene Leben
Das Heilungswunder von Limburg
In ihren Gesichtern ist Resignation eingegraben
So ein liebenswertes Kind
Die Psychatrie krankt an ihrem Menschenbild
Idiotentest
Endstation
Mit Pennern unterwegs
Obdachlos und begraben wie ein "richtiger Mensch"
Hilfe ohne Herablassung. Ein Sozialmärchen
Hinter Gittern
Die Gifthexe und der Ehrenmann
Nur mit Rücknahmegarantie
Alle Gedanken kreisen um die Selbst-Entsorgung
"Na, lebst du noch?"
Der ungewöhnliche Totengräber
NS-Protokolle:
Wenn der SS-Arzt kam
"Auf geht’s zum fröhlichen Jagen!" Die Karriere des Dr. Friedrich Mennecke
Irrwitz Entschädigungs-Bürokratie
Eine Welt menschlicher Sünde. Seelsorge in Konzentrationslagern und Zuchthäusern
Von der Scham, Deutscher zu sein. Gegen die Geschichtslüge
Verdrängt und vereinnahmt. Die selektive Wahrnehmung des deutschen Widerstandes
Bautzen
Major Max Liedtke, ein "Gerechter des Volkes"