Maine, Charles Eric (1969) 
"Krise im Jahr 2000" 
"Crisis 2000"

Im Nachhinein bereue ich nicht mehr, die nervigen Abenteuer der unsympathischen Hauptfiguren dieses Science-Fiction-Romans bis zur letzten Seite begleitet zu haben, die eine galaktische Krise heraufbeschwören, weil sie sich nicht zusammenreißen können.

Einerseits denke ich mit Grausen an die Mischung aus Langeweile, Zorn und Menschenhass zurück, die sich während des Lesens dieser erdachten Geschichte in mir aufgestaut hatte. Andererseits bewies mir genau jene Zusammenballung negativer Empfindungen, dass ich nicht jeden Roman auf meinem ‘Lesestapel’ gut finde.

Bisher habe ich nämlich komischerweise fast nur Romane erwischt, die meinen Verstand nicht beleidigt haben bzw. ihn sogar beeindruckt zurückließen – was doch eigentlich laut Sturgeon’s Law unmöglich ist.

(Außer natürlich, diese Tatsache offenbart, wie wenig meine Literaturkritiken taugen und ist gar kein Gütesiegel für mein glückliches Händchen beim Bucherwerb.)

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