McCauley, Kirby [Hrsg.] (1980)
"Dark Forces"
Bei dieser Horror-Anthologie ist mir etwas Seltsames wiederfahren. Etwas, das ich bereits im Juni (2008) in einen Oliblog-Kommentar eingeflochten habe:
»Vor einer Weile las ich eine Horror-Anthologie namens Dark Forces und fand die Geschichten beinahe durchweg gelungen. Für sich allein betrachtet jedenfalls. Doch je weiter ich las, desto mehr langweilten mich die immergleichen Themen und Erzählstrukturen der gesammelten Horrorstories. Fazit: Dark Forces kommt als Gesamtwerk schlechter weg als seine Bestandteile.«
Mir waren bis dahin schon einige ‘Ausrutscher’ aufgefallen. Entweder schwache Stories, die nicht so recht zur hohen Qualität der übrigen Geschichten einer Sammlung passten, oder aber schwache Anthologien mit vereinzelten Glanzlichtern.*
Aber dass die Summe qualitativ guter Arbeiten dennoch Langeweile auslöst, war wirklich eine Premiere.
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* PS: Eine dritte Kategorie sind [Horror]-Anthologien voller altbekannter Geschichten, zwischen denen zu Unrecht vergessene Geschichten aus der Feder unbekannter AutorInnen eingestreut sind.