Mein Medienkonsum im Jahre 2011 A.D.
Eine sicherlich unvollständige Liste. (Filmplakate und andere Reklameformen habe ich weggelassen bzw. filtere sie mit dem AdBlock-Plugin weg.)
Fernsehen / Radio
Einen Fernseher habe ich nicht, das klassische Radio nutze ich geschätzte drei Stunden jährlich zur Informationsgewinnung. Wenn mich, was ebenfalls selten genug vorkommt, eine in Blogs oder auf Twitter erwähnte Sendung interessiert, höre oder sehe ich sie "zeitsouverän", also gestreamt, als Youtube-Clip, oder offline mit dem mp3-Player.
Geldwerte Zeitungen, Zeitschriften und Magazine
Ab und an kaufe ich eine Satirezeitschrift oder Einzelausgaben auffallender Hefte, z.B. Der Wedding; es soll auch schon vorgekommen sein, dass ich eine Zeitung probehalber abonniert habe. Aber im Allgemeinen hat meine Altpapiermenge stark abgenommen, seit ich online gehe.
Gratis-Zeitungen, -Zeitschriften und -Magazine
Der Drang, zu lesen, ist stark, und ich greife bei Infoständen und Auslagen gern zu. Drei werbefinanzierte Gratis-Drucksachen, die ich gern weiterempfehle, sind die Kunstzeitung, Rugged und das Vice Magazine. (Zählen eigentlich die Online-Auftritte von Spiegel, Freitag, de:bug usw. auch zu den Gratisheften?)
Sachbücher / Bildbände
Dutzende ihrer Art füllen meine Buchregale; mehr, als ich wirklich durchforsten kann (oder werde). Was wohl meine Nachkommen mit all dem Zeug anfangen werden?
Romane / Erzählungen / Comics
Eine Zeitlang habe ich sie verstauben lassen und Sachbüchern den Vorzug gegeben. Aber da Texte, die von der echten Welt berichten, ziemlich bedrücken, greife ich jetzt wieder häufiger zu Erfundenem.
Videospiele
Ich halte mich zwar auf dem Laufenden, aber eher aus Versehen. Vor meiner Zeit als Ubuntu-Nutzer war mehr Ballerspiel und "Fallout"-Reihe.
Musikvideos
Während meiner Jugendzeit lief relativ permanent Musikfernsehen im Hintergrund, derzeit schaue ich sorgsam ausgewählte Videoclips z.B. auf Youtube, insofern sie denn in meinem Land verfügbar sein sollten. Außerdem habe ich inzwischen schon mehrere DVD-gewordene Videographien aus der Bibliothek entliehen.
Musik und Hörbücher auf Tonträgern
Aus der Bibliothek ausleihen, durchhören, zurücktragen. In heftiger Rotation laufen bei uns zu Hause eigentlich nur Kinderliederkassetten, und das nicht wegen mir.
Musik im und aus dem Internet
… höre ich zwar reichlich, aber das meiste ist nicht der Aufbewahrung wert. Mehrmals hatte ich schon eine "Was tue ich da?!"-Erweckung, gefolgt vom Abbruch des sowieso nur den Hintergrund beschallenden Dubstep-Livemixes.
Spielfilme, Kurzfilme, Dokumentationen und Konsorten
DVD-Käufe finden nicht mehr statt, seit ich bemerkt habe, wie aktuell und reichhaltig das diesbezügliche Angebot unserer Stadtbibliothek ist. Aber weil’s eben geht, sah ich bereits mehrere Filme als Youtube-Mehrteiler.
Podcasts
Jede Menge, hauptsächlich beim Skizzieren, Hausarbeiten erledigen und kurz vorm Einschlafen. Die wenigsten Podcasts, die ich höre, wurden ursprünglich im Radio versendet. Obwohl das stark wäre. Denn sie sind so gut, dass ich demnächst [im Jahre 2012 A.D.] eine Liste voller Kurzbeschreibungen nachreiche.
Weblogs
Um sie komme ich nicht herum, besitze selbst mehrere und will sie nicht missen. Unter anderem dank ihnen sehe ich keinen Sinn mehr im käuflichen Erwerb von Fotografie-Fachliteratur oder Lokalzeitungen.
Webforen
Spätestens, wenn Software Probleme macht, nutze ich Foren zur Informationsgewinnung. Eine Kombination aus Fehlermeldungs-Copypaste und Jahreszahl führt via Suchmaschine schnell ans Ziel.
Microblogging (Tumblr, Soup.io) und Twitter
Gonna catch ‘em all! (Mit ‘em meine ich seltsame Informationsfetzen von rund um den Globus, die ich wiederum in virtuelle Scrapbooks klebe.) Twitter hielt ich anfangs für Quatsch, aber inzwischen hat es mir Nützlichkeit und Suchtpotential bewiesen.