Munzliger, Tony [und andere AutorInnen] (5. Auflage, 1973)
"Gänsehaut. Anthologie"
Obwohl die insgesamt 35 Geschichten bei mir allesamt keine Gänsehaut hervorgerufen haben, so ist der Großteil von ihnen besser als gut. Drei Glanzlichter von vielen sind Gabriele Wohmanns "Eine Reise nach Wien", Kurt Sigels "Kannibalische Biographie oder: Die lustigen Köche" und "Die Hennen" von Dirk Gutzeit.
Etliche Stories sind so kurz, dass sie durchaus der literarischen Sonderform flash fiction zugerechnet werden können. Diese Anthologie ist perfekt für Menschen mit wenig Freizeit oder kurzer Aufmerksamkeitsspanne und dem Durst nach überraschender Genreliteratur.
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Der Inhalt
"Tessa" (Tony Munzlinger)
"Der Kater O’Connor" (Günther Blau)
"Die Puppen" (Joachim Peter)
"Mrs. Bodkins Träume" / "?" (Joan Aiken)
"Das Märchen vom Wunschkind" (Georg Sangerberg)
"Mr. Fenton spielt" (Walter Hamann)
"Kannibalische Biographie oder: Die lustigen Köche" (Kurt Sigel)
"Meine seltsamen Tanten" (Hans Weber)
"Die Hennen" (Dirk Gutzeit)
"Die Sonntagsmaschine" (Andreas Weitbrecht)
"Der Seehund von Terschelling" (Günther Blau)
"Apfelsinen und Särge" (Joachim G. Oldag)
"Ein Tag im Grünen" / "?" (Joan Aiken)
"Halali" (Jan Huber)
"Eine Flasche Bordeaux" (Hans Weber)
"Eine Reise nach Wien" (Gabriele Wohmann)
"Die Nacht des Schreckens" (Friedrich-Karl Waechter)
"Die bunte Nils-Holgersson-Reise" (Dirk Gutzeit)
"Zeit genug" (Charlotte und Dan Ross)
"Abschreckung" (Hans Weber)
"Lützel Jeman" (Trauerfeiern)
"Der Lokomotivenklau" (Wolfgang Jüngling)
"Mr. Purdy träumt" (Walter Hamann)
"Xaver 16" (Andreas Weitbrecht)
"Der Nachtwächter des Gruselkabinetts" (Peter Sulzbach)
"Opa und seine Enkel" (F. W. Bernstein)
"Mbobokula" (Wolfram Siebeck)
"Familiennachrichten" (Hans Weber)
"Die beiden Spinnenfreunde" (Peter Sulzbach)
"Es hat nicht sollen sein" (Lützel Jeman)
"Ein Konzert" (Jan Huber)
"Das Malheur" (Gabriele Wohmann)
"Der graue Alltag" (Hermann Rabe)
"Die Ursprache" (Paul H. Burg)
"Ein Schluck zum Nachspülen" (John Collier)
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-(Vielen Dank) übrigens an den Heyne-Verlag: Wichtige Meta-Angaben zur Anthologie "Gänsehaut" fehlen scheinbar(?) grundlos.
Zwar weiß ich nun, dass es dieses Taschenbuch 1973 bereits in der fünften Auflage erschienen ist. Doch dafür fehlt der Name des/der HerausgeberIn, sowie der Hinweis darauf, wer die zwei Geschichten Joan Aikens ins Deutsche übersetzt hat, die zwischen den Kurzgeschichten deutschsprachiger AutorInnen abgedruckt wurden.