"Spider-Man 2" 
Sam Raimi (2004)

Während Michael Bay in seiner "Transformers"-Verfilmung mit szenenweisen Ausflügen ins Genre der Teeniekomödie auf jugendliches Zielpublikum Eindruck zu schinden versuchte, hat es Raimi sogar geschafft, ein lahmes Coming-of-Age-Drama mit Actionsequenzen, die immer dann beginnen, wenn seine Charaktere ihr Publikum beinahe in den Schlaf gequatscht haben, zu strecken, und den Film dennoch als Actionfeuerwerk zu vermarkten.

Ein Teilzeitkritiker namens indy1572 hat diesen spaßbremsenden Streifen in den imdb-Kommentaren relativ gut zusammengefasst:

»I’m generally a fan of superhero movies, but this was downright awful. It suffers a serious case of „Darth Maul syndrome“, in which a menacing, cool looking, and overall interesting villain is barely seen. Everyone knows that the villains are always more interesting than the hero. And the hero is ALWAYS more interesting than the alter-ego. Throughout the whole movie, Peter Parker whines and gripes about how he doesn’t want to be Spider-man, but he just wants to be himself. And how many people know his identity now? Why is Peter Parker bumbling & clumsy in real life, but acrobatic and swift as Spider man? I know it’s a movie, but please have some consistency!«

Und meine Notizen während des Filmschauens waren diese:

– Wah, das dauert alles viel zu lange.
– Geldsorgen, bla.
– Nutzlose Action, weil sonst nix passiert.
– Wann geht der Film endlich los?
– 31:07min ohne neue Infos [in Bezug auf den ersten Teil der "Spider-Man"-Filmreihe].
– dummes Drehbuch
– Spidey hat Potenzstörungen
– Was genau nutzt Spinnensuperkraft in einem brennenden Gebäude?
– Mary Janes Ausstrahlung ist die eines Kindes vom Bahnhof Zoo.

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