Stableford, Brian M. (1970)
"Der blinde Wurm"
("The Blind Worm")
Stableford berichtet vom Blinden Wurm; einem Geschöpf, dass zum Schöpfer wird, der seinen Schöpfer umbringen will. Seine Geschichte ist eine Abhandlung über Identität und Schicksal und trotz ihrer Fantasy-Elemente keine leichte Kost.
Apropos Fantasy-Elemente, zum Ersten:
Weiß jemand außer Wolfgang Hohlbein, ob sich Hohlbein die Idee vom verschwundenen Ozean (zu finden in "Der Thron der Libelle") bei dieser Geschichte Stablefords ‘ausgeborgt’ hat?
Apropos Fantasy-Elemente, zum Zweiten:
»In fernster Zukunft beginnt der große Kampf zwischen Zauberern und Dämonen. Die Menschheit soll auferstehen, eine junge stolze Menschheit, die das dekadente Meervolk ablösen kann. Aber die magische Schlacht weckt nicht nur die Toten der vergangenen Jahrtausende, sondern auch den blinden Wurm, die furchtbare Drachengottheit, der größte Feind der Menschen.« (©1982, Verlag Bastei Lübbe)
Warum nur verzerrt der Rückentext dieses Taschenbuches die Vorstellung vom Inhalt so derbe, dass ich anfangs ein wenig enttäuscht darüber war, keine Romanfassung von Clark Ashton Smith’ Erzählung "The Coming of the White Worm" zwischen den Einband-Pappen vorzufinden?
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Bonuslink: Eine Liste fiktionaler Würmer (die ich gleich mal ergänzt habe), gefunden in der englischsprachigen Wikipedia.