Uske, Hans (1995)
"Das Fest der Faulenzer. Die öffentliche Entsorgung der Arbeitslosigkeit"
Nicht nur Norbert Blüm kommt extrem schlecht weg in diesem sehr lesenswerten Buch über Arbeitslose und ihre Inquisitoren.
Inhalt:
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Einleitung
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Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik
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Die Ausnahme und die Regel – Kapitalismus und Massenarbeitslosigkeit
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Das kalkulierbare Risiko – Strukturmerkmale der Massenarbeitslosigkeit als Hintergründe für den Gewöhnungsprozess
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Kein Grund zur Sorge – Der gezähmte Arbeitslose und das Ende der politischen Befürchtung
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"Keiner schiebt uns weg…" – Massenarbeitslosigkeit als Motiv sozialer Bewegung
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Der Massenarbeitslosigkeits-Diskurs in der Bundesrepublik
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Der unechte Arbeitslose
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Drückeberger, Schmarotzer, Arbeitsunwillige
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Die Grundlagen der Drückebergerideologie
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Elemente des Drückebergerdiskurses
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Der Einzelfall als Beweismittel
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Der fiktive Test
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Der ordentliche Arbeiter als Maßstab zur Beurteilung der Drückebergerei
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Die Schwierigkeiten der SPD als Regierungspartei mit dem Drückebergervorwurf
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Raffinierte Aussteiger – Die Drückeberger des Norbert Blüm
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Kollektivsymbolik im Drückebergerdiskurs
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Das soziale Netz
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"Hoch zu Ross" – Die Konstruktion eines Pragma-Symbols
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Der Drückeberger als Dunkelmann und Krimineller
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"Ich suche Arbeit jeder Art!" – Wie sieht ein Arbeitsloser aus? Die Kontextabhängigkeit von Kollektivsymbolen
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Die unbrauchbare Arbeitskraft als unechter Arbeitsloser
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Die ideologischen Grundlagen der Verwandlung unbrauchbarer Arbeitskraft in unechte Arbeitslose
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Der segmentierte Arbeitsmarkt und die Problemgruppenideologie
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Die Qualifikationsideologie
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Beispiele der Konstruktion des unechten Arbeitslosen aus den Erfordernissen des Arbeitsmarktes
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Die moralische Aussonderung bestimmter Arbeitslosengruppen als unechte Arbeitslose
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Der Ausländer als unechter Arbeitsloser
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Rückkehrförderung – "Ausländer raus" als heile Welt
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Die Frau als unechte Arbeitslose
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Die Not der Arbeitslosen als Maßstab für das Ausmaß der unechten Arbeitslosigkeit
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Die Gruppenaufzählung "unechter Arbeitsloser"
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Der echte Arbeitslose als Argumentationsfigur im Diskurs um "unechte Arbeitslosigkeit"
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Arbeitnehmer und Gewerkschaften als Schuldige an der Arbeitslosigkeit
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Das Kostenargument: Mit Billiglohn zur Vollbeschäftigung
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Das Konkurrenzargument: Der Abbau von Arbeitnehmerrechten als Kampf gegen die Arbeitslosigkeit
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Das Freiheitsargument: Modernität contra Verstaubtheit
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Die Dämonisierung gewerkschaftlicher Politik
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Das Ideal der anständigen Gewerkschaft
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Die Spaltung der Gewerkschaft in Gut und Böse
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Das Lob auf den braven, anständigen Arbeiter
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Der Funktionär und seine Eigenschaften
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Die Agitation gegen den Streik um die 35-Stunden-Woche
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Der Streik als Gefahr für den Aufschwung
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Ein Streik gegen Arbeitslose, Rentner und sozial Schwache
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Da schmunzelt der Japaner – Das Ausland als Beweismittel gegen Forderungen der Gewerkschaft
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Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit unter der konservativ-liberalen Regierung und die Schwierigkeiten der Aufschwungrhetorik
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Der gedehnte Aufschwung
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Die Erblast
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Optimismus, Mut und Zuversicht
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Der geborgte Sachverstand
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Die Vergleichsrhetorik
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Die Vergleichszahl
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Das Herausstellen von Strukturmerkmalen
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Der Problemgruppenbeweis
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Der Vergleich mit der Prognose
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Schlussfolgerungen – Tendenzen des Massenarbeitslosigkeits-Diskurses